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Morgan-Stanley-Vorstand Christian Zorn wechselt zur BDT-Bank

Christian Zorn war der Top-Dealmaker bei Morgan Stanley. Jetzt soll er das M&A-Geschäft der BDT Bank in Deutschland ausbauen.
DragonImages/iStock/ThinkStock/Getty Images

Christian Zorn wechselt zur US-Investmentbank BDT & Company. Dort soll Zorn, der bisher das Investmentbanking von Morgan Stanley in Deutschland geleitet hat, das Geschäft in Deutschland und Europa ausbauen. Das hat ein Sprecher von BDT gegenüber FINANCE bestätigt.

BDT berät reiche Unternehmerfamilien und deren Firmen. Die verwalteten Kundengelder in Fonds belaufen sich auf 9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig tritt die Bank als Co-Investor auf, wenn ihre Kunden Beteiligungen an Unternehmen eingehen. Weitere 3,5 Milliarden Dollar Kapital von Investoren verwaltet die Bank zu dem Zweck. Zu den prominentesten Kunden der vom ehemaligen Goldman-Sachs-Banker Byron Trott gegründeten Boutique zählen unter anderem der US-Investor Warren Buffett, aber auch die deutsche Unternehmerfamilie Reimann.

Zorn trifft bei BDT auf Ex-BHF-Chef Robens

Zorn hat bei Morgan Stanley diverse große M&A- und Kapitalmarkttransaktionen betreut. So hat er etwa die Postbank an die Börse gebracht und anschließend den Verkauf an die Deutsche Bank begleitet.

Zorn wird nach seiner halbjährigen Stillhalteperiode, die er nach dem Abgang bei Morgan Stanley einhalten muss, einer von zwei Partnern im Frankfurter Büro von BDT. Der andere ist der Ex-Chef der Frankfurter Privatbank BHF, Björn Robens. Robens dürfte in erster Linie sein Netzwerk zu reichen Familien und deren Beteiligungen einbringen, Zorn seine Expertise in Sachen Kapitalmärkte und M&A.

camilla.flocke[at]finance-magazin.de

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