Aller guten Dinge sind drei: Das trifft offenbar auch auf Warburg Pincus zu. Seit Herbst 2019 ist der US-Finanzinvestor wieder mit einem eigenen Büro in Deutschland vertreten. Es ist bereits der dritte Anlauf in der Bundesrepublik. Nach zwei gescheiterten Versuchen zunächst aus München und später aus Frankfurt heraus, ist die Wahl beim jüngsten Anlauf auf Berlin gefallen. Das ist ungewöhnlich: Die meisten Fonds sind entweder am Finanzplatz Frankfurt oder in München vertreten.
Doch Warburg Pincus hat sich diesmal bewusst für ein Office in der Hauptstadt entschieden, wie der Geschäftsführer des deutschen Büros, René Obermann, im Interview mit FINANCE berichtet: „Berlin ist für uns der perfekte Standort. Die Gründerszene hier ist lebhaft.“ Von diesem dynamischen Umfeld will der Investor profitieren: „Wenn attraktive, junge Firmen in eine Phase kommen, in der sie größere Private-Equity-Investoren suchen, sind wir vor Ort.“ Er glaubt sogar, mit dem Standort einen „echten Wettbewerbsvorteil für Warburg Pincus“ gegenüber anderen PE-Investoren zu haben.
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