Dr. Joachim Rauhut

Wacker Chemie AG

Name:
Dr. Joachim Rauhut
Unternehmen:
Wacker Chemie AG
Ressort:
Bilanzierung und Steuern, Konzerncontrolling, Finanzen und Versicherung, Siltronic, zentrale Ingenieurtechnik, IT, Region Amerika
Position:
CFO von November 2005 bis Oktober 2015
Ausbildung:
Studium des Wirtschaftsingenieurswesens an der Technischen Universität Karlsruhe, Promotion im Ingenieurswesen an der Technischen Universität Berlin
Geburtstag:
09.05.1954
Familie:
Vater von vier erwachsenen Söhnen
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Keine Angaben

Karriere

Joachim Rauhut beginnt seine Karriere 1982 als Mitarbeiter in der Unternehmensplanung bei Mannesmann Demag in Duisburg. Es folgen Stationen im Rechnungswesen im In- und Ausland bei Mannesmann und Mannesmann Demag. 1993 übernimmt Rauhut das Controlling und Rechnungswesen bei Mannesmann Demag. Drei Jahre später wechselt er als kaufmännischer Geschäftsführer zu Mannesmann Demag Hüttentechnik.

Im Jahr 1997 geht Rauhut zu Krauss-Maffei und wird dort kaufmännisches Vorstandsmitglied. 1999 kehrt er als CFO zu Mannesmann und Atecs Mannesmann zurück. Bei Wacker Chemie beginnt Rauhut im Jahr 2001 als Mitglied der Geschäftsführung an. Im November 2005 wird er im Zuge des Formwechsels in eine AG zum CFO von Wacker Chemie bestellt. 

Karriere-Highlights:

1) Im Jahr 2006 führt Joachim Rauhut Wacker Chemie als CFO an die Börse.

2)    M&A: Im Dezember 2007 begleitet Rauhut federführend die Übernahme der Joint-Venture-Anteile an den beiden bestehenden Gemeinschaftsunternehmen Air Products Polymers (APP) und Wacker Polymer Systems von Air Products and Chemicals zu einem Kaufpreis von 256 Millionen US-Dollar. Knapp zwei Jahre darauf, im September 2009, schließt er den Verkauf der Anteile am Solarwafer-Geschäft (Gemeinschaftsunternehmen Wacker Schott) an Schott Solar ab. Im Juni 2010 übernimmt Wacker Chemie schließlich die Siliziummetallproduktion des norwegischen Konzerns Fesil zu einem Kaufpreis von etwa 65 Millionen Euro.

3)    Finanzierung: Im Mai 2009 schließt Rauhut einen langfristigen Kredit über 400 Millionen Euro mit der Europäischen Investitionsbank ab. Die Mittel werden zur Teilfinanzierung der neuen Polysilicium-Produktion am Standort Nünchritz verwendet. Im April 2013 nimmt er 400 Millionen US-Dollar über die Begebung einer erstrangigen unbesicherten Privatplatzierung in den USA auf.

4)    Im Frühjahr 2015 gelingt es Wacker, die Halbleitersparte Siltronic an die Börse zu bringen. Der Mittelzufluss von über 200 Millionen Euro stärkt die Konzernbilanz, zudem fließen Wacker Siltronic zusätzliche Mittel im mittleren dreistelligen Millionenbereich zu. Damit gehen die Finanzierungserfordernisse des Wacker-Konzerns für das Siltronic-Geschäft erheblich zurück.

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