Peter Sassenfeld

Hochtief AG

Name:
Peter Sassenfeld
Unternehmen:
Hochtief AG
Ressort:
Rechnungswesen, Controlling, Finanzen, Steuern, M&A, Investor Relations, Arbeitsdirektor, Gesellschaft Hochtief AirPort
Position:
CFO und Arbeitsdirektor seit 1. November 2011
Ausbildung:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes (Abschluss: Diplom-Kaufmann)
Geburtstag:
01.01.1966
Familie:
Verheiratet, drei Töchter
Ehrenamt:
Sachverständiger und Berater des Interministeriellen Ausschusses für Exportkreditgarantien (IMA)
Hobbies:
Keine Angaben

Karriere

Peter Sassenfeld beginnt seine Karriere bei Mannesmann, wo er verschiedene Führungspositionen in den Bereichen Maschinenbau, Stahlhandel und Telekommunikation im In- und Ausland bekleidet. Danach wechselt er zu Bayer und verantwortet dort die globalen M&A-Aktivitäten des Pharma- und Chemiekonzerns.

Im Jahr 2005 geht Sassenfeld zur Kraus Maffei Group, bei der er im Jahr 2007 zum CFO der Holding Krauss Maffei AG ernannt wird. Drei Jahre später übernimmt er den Finanzbereich des Anlagenbauers Ferrostaal. Dort bleibt er nur ein gutes Jahr. Zum 1. November 2011 wird er zum CFO des Baukonzerns Hochtief berufen, wo er zusätzlich noch den Geschäftsbereich Hochtief AirPort verantwortet. 

Karriere-Highlights:

1.    Finanzierung: Ende 2011/Anfang 2012 stehen im Zeichen von Umschuldung und Diversifizierung der Finanzquellen. Sassenfeld refinanziert im Dezember 2011 bestehende Bar- und Avalkredite im Volumen von 2 Milliarden Euro und platziert im März 2012 erfolgreich einen non-rated Bond über 500 Millionen Euro. Die Anleihe ist achtfach überzeichnet. Gut ein Jahr später, im März 2013, nimmt er erneut den Anleihemarkt in Anspruch, und emittiert non-rated Bonds über 750 Millionen Euro.

2.    M&A: Im Mai 2013 verkauft Hochtief sämtliche Anteile der Hochtief AirPort GmbH an eine Tochtergesellschaft des kanadischen Pensionsfonds PSP Investments. Sassenfeld erlöst für Hochtief rund 1,1 Milliarden Euro. Einen Monat später baut er die Mehrheitsbeteiligung an der australischen Tochter Leighton auf 54,96 Prozent aus und erwirbt über die Börse 4,8 Millionen Aktien. Im Juni 2013 wird schließlich die Hochtief Service-Sparte für 250 Millionen Euro an die französische Spie-Gruppe verkauft. 

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