Stephan Leonhard

Asklepios Kliniken GmbH

Name:
Stephan Leonhard
Unternehmen:
Asklepios Kliniken GmbH
Ressort:
Finanzierung, Investor Relations, M&A, Konzernrechnungswesen, Steuern, Controlling, Versicherungen, Risikomanagement, Revision, Konzernentwicklung und Beteiligungen
Position:
bis Februar 2016 stellv. Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung (CFO)
Ausbildung:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, Steuerberater
Geburtstag:
01.02.1961
Familie:
Verheiratet, zwei Kinder
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Keine Angaben

Karriere

Stephan Leonhard beginnt nach seinem BWL-Studium an der Universität Mannheim 1987 seine berufliche Laufbahn im Bereich Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung bei Arthur Andersen.
Nach dem Steuerberaterexamen 1992 wechselt er in die Industrie und ist als Finanzdirektor beziehungsweise CFO in verschiedenen Unternehmen wie ABB oder Deutsche Bahn Immobilien sowie dem Immobilienarm von JP Morgan mit Schwerpunkt M&A, Finanzierungen und Kapitalmarkt tätig.

Im Jahr 2002 kommt er zum Klinikkonzern Asklepios, wo er als CFO und Prokurist einsteigt. Seit 2007 ist er bei Asklepios Mitglied der Konzerngeschäftsführung, seit 2011 stellvertretender Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung. Zwischen 2007 und 2010 ist Leonhard zudem Non Executive Board Member der börsennotierten Athens Medical Centers. Seit 2011 ist Leonhard zusätzlich Aufsichtsrat und Leiter des Prüfungssauschusses (Financial Expert) der börsennotierten Mediclin AG.

Stephan Leonhard scheidet Ende Januar 2016 auf eigenen Wunsche aus dem Unternehmen Asklepios aus, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu stellen.

Karriere-Highlights:

1. Asklepios verfolgt seit 2002 eine dynamische Buy-and-Build-Strategie. Der Umsatz des Konzerns versechsfacht sich seitdem auf gut 3 Milliarden Euro, unter anderem auch durch eine Reihe von M&A-Deals wie zum Beispiel der 2011 erfolgten Übernahme der börsennotierten Mediclin AG.

2. Finanzierung I: 2007 schließt Leonhard eine syndizierte Kreditlinie über 250 Millionen Euro mit einer Marge von unter 100 Basispunkten ab. Mit dem Investment-Grade-Rating BBB ist Asklepios besser geratet als jeder andere deutsche Krankenhausbetreiber in Deutschland. Im Juni 2013 begibt Asklepios erstmals in der Unternehmensgeschichte einen revolvierenden Konsortialkredit über 325 Millionen Euro. Hauptmotivation, den Bankenclub selbst zu arrangieren, sind die günstigen Konditionen und die lange Laufzeit von sieben Jahren.

3. Finanzierung II: Leonhard etabliert Asklepios auch am Kapitalmarkt. 2010 emittiert das Unternehmen erstmals einen Bond im Volumen von 150 Millionen Euro mit einem Kupon von 4 Prozent und einer Laufzeit von sieben Jahren. Ziel ist es, unabhängiger von Banken zu werden. 2013 platziert Asklepios einen der größten Schuldscheine des Jahres über 300 Millionen Euro mit einem Kupon von rund 3,5 Prozent. Über 120 internationale institutionelle Investoren fragen die Emission nach, sie ist sechsfach überzeichnet. Insgesamt platziert Asklepios zwischen 2002 und 2013 über alle Instrumente hinweg ein Finanzierungsvolumen von 1,6 Milliarden Euro.

4. Von September 2011 bis Februar 2012 übernimmt Leonhard nach dem überraschenden Rückzug des Vorstandsvorsitzenden interimistisch die CEO-Funktion bei Asklepios. 

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