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Fintechs: Geschäftsmodelle im Corona-Stresstest

Neue Ideen müssen her: Fintechs suchen in der Coronakrise nach Wegen, um das Fördermittelgeschäft auszubauen.
SeventyFour/iStock/Getty Images Plus

Mitte März schlug die Nachricht wie eine Bombe in der Fintech-Szene ein: Funding Circle macht das Büro in Berlin fast komplett dicht. Das Geschäft solle schrittweise nach London verlagert werden, wovon alle Mitarbeiter in Berlin betroffen seien, kündigten die Briten an. Gleichzeitig vollzog das 2010 gegründete Start-up beim Geschäftsmodell eine 180-Grad-Wende: Investoren sollen nicht mehr direkt in Unternehmenskredite investieren können.

Stattdessen will der britische Crowd-Lending-Pionier in Deutschland nur noch zwischen Unternehmen und Finanzierern „vermitteln“. Sprich: Das Fintech führt existierenden Banken und Finanzdienstleistern Kunden zu. Den potentiellen Kreditnehmern solle dadurch „ein breiteres Spektrum an Finanzierungsoptionen“ geboten werden. „Gleichzeitig erlaubt es uns als Unternehmen, effizienter zu operieren und schneller profitabel zu werden“, teilte das Fintech auf Nachfrage mit.

Hat Funding Circle mit der direkten Finanzierung von Firmenkunden etwa kein Geld verdient? Anders kann man die Worte fast nicht deuten. Was bedeutet das für die Geschäftsmodelle der anderen Finanzierungs-Fintechs in Deutschland?

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