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ÖVAG besiegelt Verkauf von Osteuropa-Tochter an Sberbank

(sap) Nach monatelangen Verhandlungen hat das österreichische Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG den Verkauf seiner Osteuropatochter VBI an die russische Sberbank unter Dach und Fach gebracht. Die Verträge seien am Donnerstag in Wien unterzeichnet worden, teilte beiden Institute mit. Durch den Verkauf bekommt die ÖVAG eine dringend benötigte Eigenkapitalspritze. Der Preis für die Osteuropatochter – ohne das Rumäniengeschäft – ist nach Angaben der beiden Institute abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung der VBI im laufenden Jahr und wird zwischen 585 und 645 Millionen Euro liegen. Die beteiligten Banken wollen den Verkauf bis Jahresende abschließen. Die ÖVAG hielt zuletzt 51 Prozent an der VBI und wird demnach etwa die Hälfte des Verkaufspreises bekommen. Ihre Eigenkapitaldecke wird sich dadurch um 300 Millionen Euro erhöhen. Die restlichen 49 Prozent an VBI halten die deutschen Genossenschaftsbanken DZ und WGZ Bank sowie die französische Banque Populaire Caisse d’Epargne, die ihre Anteile ebenfalls abgeben. Das Rumäniengeschäft will die ÖVAG in den kommenden zwei bis drei Jahren sanieren und dann ebenfalls verkaufen.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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