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Roboterbauer Kuka bastelt an neuer Finanzierung

Die Finanzierung des Augsburger Roboterbauers Kuka nimmt Gestalt an. Ein Bankenkonsortium gewährte dem Unternehmen einen Kredit über 200 Millionen Euro bis März 2014, wie teilte das Unternehmen am Montag mitteilte. Das Darlehen löse vorzeitig Kreditlinien über 336 Millionen Euro ab. Um den Differenzbetrag zur bisherigen Finanzierung aufzutreiben, will Kuka noch eine hochverzinsliche Unternehmensanleihe begeben. Dieser sogenannte High Yield Bond soll weitere 200 Millionen Euro in die Firmenkasse spülen und eine Laufzeit von sieben Jahren haben.

 

Mit dem Geld will Kuka Teile des bisherigen Kredits ablösen, eine Wandelanleihe refinanzieren und ins operative Geschäft investieren. Der Aufsichtsrat habe dem neuen Finanzierungsmodell grundsätzlich zugestimmt, will aber für die Unternehmensanleihe erst nach ihrer Vermarktung und der Preisfestlegung endgültig grünes Licht geben, teilte der Konzern mit. Kuka war durch die Krise in der Autoindustrie in die roten Zahlen gerutscht und hatte immer wieder mit seinen Finanzen zu kämpfen. Innerhalb eines Jahres hatten die Schwaben zwei Mal ihr Kapital erhöht.

 

Quelle: Reuters

 

dazu: Kuka erwägt Ausgabe einer Anleihe

Roboterbauer Kuka zapft Kapitalmarkt an

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