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Nach Panne: Börse Frankfurt muss Parketthandel aussetzen

Börsenpanne in Frankfurt: technische Probleme verhindern den Parketthandel
George Doyle/Thinkstock/Getty Images

Der Handel auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse war heute bis etwa 11:30 Uhr ausgesetzt. Ein technisches Problem bei der Datenverarbeitung in der Nacht zum Mittwoch hat nach Angaben der Deutschen Börse zu der Verzögerung des Handelsbeginns geführt. Bereits eingestellte Kurse und Orders wurden nicht gelöscht, teilte die Börse mit.

Obwohl der Parketthandel in seiner traditionellen Form in Frankfurt eigentlich schon seit 2011 nicht mehr stattfindet, gibt es noch einen Handel mit strukturierten Produkten auf dem Frankfurter Parkett, der über Spezialisten stattfindet. Insgesamt macht das dort gehandelte Volumen aber nur ungefähr 2 Prozent des Handelsvolumens der Deutschen Börse aus. Der größte Teil des Volumens wird über die Handelsplattform Xetra bewegt, die von der Aussetzung nicht betroffen war.

Handel läuft wieder an

Zunächst hieß es von Seiten der Deutschen Börse lediglich, dass der Handel nicht vor 11 Uhr wieder beginnen werde. Gegen 11:30 Uhr konnte die Börse das Pretrading wieder starten. Die Börse informiert über die weiteren Vorgänge im Newsroom der Internetseite der Handelsplattform Xetra.

antonia.koegler[at]finance-magazin.de

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Antonia Kögler ist Redakteurin bei FINANCE und DerTreasurer. Sie hat einen Magisterabschluss in Amerikanistik, Publizistik und Politik und absolvierte während ihres Studiums Auslandssemester in Madrid und Washington DC. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit Finanzierungsthemen und verfolgt alle Entwicklungen rund um Green Finance und Nachhaltigkeit in der Finanzabteilung.

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