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Stephan Sturm, Fresenius SE & Co KGaA

Stephan Sturm

Fresenius SE & Co KGaA

Unternehmen:
Fresenius SE & Co KGaA
Ressort:
Finanzen, Controlling, Steuern, Internal Audit, IT
Position:
CFO von 2005 bis Juli 2016, seitdem CEO
Ausbildung:
Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann
Geburtstag:
1963
Familie:
Verheiratet, zwei Kinder
Ehrenamt:
Mitglied des Verwaltungsrats des DRSC (Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee)
Hobbies:
Radfahren (gerne auch durch den Taunus ins Büro), Laufen
Karriere:

1989 startet Sturm bei der Unternehmensberatung McKinsey. Zwischen 1991 und 1998 arbeitet Sturm in diversen führenden Positionen im Investmentbanking, unter anderem bei der BHF Bank und der UBS in Frankfurt und London. 1998 wechselt er als Geschäftsführer zu Credit Suisse First Boston, wo er ab dem Jahr 2000 das Investmentbanking in Deutschland und Österreich leitet. In dieser Funktion ist er auch Mitglied des European Management Committee der CSFB.

Im Januar 2005 wechselt er als Finanzchef zu seinem langjährigen Kunden Fresenius. Im Juli 2016 steigt Sturm bei den Bad Homburgern zum Konzernchef auf.

Karriere-Highlights:

1) Seit Sturms Amtsantritt wird die Dividende in jedem einzelnen Jahr erhöht. 2014 wird er CFO des Jahres.

2) Zahlreiche Zukäufe werden unter Sturms Regie erfolgreich abgeschlossen, darunter Milliardendeals wie die Übernahmen der spanischen Klinikkette Quironsalud (2016, Kaufpreis 5,8 Milliarden Euro), eines großen Klinikportfolios von Rhoen (2013, Kaufpreis 3,1 Milliarden Euro), der US-Firmen Fenwal (2012, Kaufpreis rund 1 Milliarde US-Dollar) und APP Pharmaceuticals (2008, Kaufpreis 3,7 Milliarden US-Dollar) sowie der Helios-Kliniken (2005, Kaufpreis 1,5 Milliarden Euro).

3) Im Zuge der zahlreichen Akquisitionen ist Sturm auch für diverse Kapitalerhöhungen, Anleiheemissionen und Konsortialkredite verantwortlich. Das unter Sturm arrangierte Finanzierungsvolumen überschreitet die 10-Milliarden-Euro-Marke erheblich.

4) Fresenius gilt am deutschen Bondmarkt als Inbegriff des Cross-Over-Segments. Obwohl das Rating des Unternehmens aufgrund der regelmäßigen Zukäufe und der daraus resultierenden Verschuldung traditionell im Non-Investment-Grade-Bereich liegt, notieren die Fresenius-Anleihen zu Zinskonditionen wie bei Investmentgrade-Emittenten. Die Investoren goutieren das kontinuierliche Wachstum, die hohe Profitabilität und die Robustheit des Gesundheitskonzerns.