Wie digital ausgereift ist der M&A-, Due-Diligence- und Asset-Marketing-Prozess in DACH? Wie sieht der Prozess heutzutage aus? Wie wird er technologisch unterstützt? Und wie könnten neue Technologien und die Digitalisierung den Dealmaking-Prozess künftig verändern? Wir haben 101 M&A-Experten aus Unternehmen, Private-Equity-Firmen, Investmentbanken und Anwaltskanzleien in der DACH-Region nach ihrer Meinung zu diesem Thema befragt. Den gesamten Bericht finden Sie hier.
Digitaler und technologischer Reifegrad
Die meisten Experten im DACH-Markt schätzen den digitalen und technologischen Reifegrad des M&A-Prozesses als durchschnittlich ein. Und das sowohl in ihren Unternehmen, als auch in der gesamten Branche. Sie gehen davon aus, dass der Reifegrad in fünf Jahren auf ein hohes Niveau ansteigen wird; dies entspricht auch den EMEA-weiten Erwartungen. Die Experten in DACH sowie im gesamten EMEA-Markt sehen finanzielle Zwänge, Sicherheit und Datenschutz als Haupthindernisse. Diese können die Einführung digitaler Technologien für den M&A-Prozess beeinträchtigen.
Technologie zur Unterstützung von M&A-Prozessen
Dennoch gibt es natürlich technologische Fortschritte – in den nächsten fünf Jahren werden innovative Technologien den M&A-Prozess erheblich transformieren. Davon sind die meisten Experten überzeugt. Wichtig sind hier vor allem KI und maschinelles Lernen, Blockchain und CRM-Plattformen.
Einigkeit herrscht auch in diesem Punkt: Die Due Diligence kann mit Hilfe neuer Technologien und Digitalisierung am stärksten verbessert werden. Denn sie ist die aufwendigste Phase des M&A-Prozesses. In fünf Jahren rechnen Experten mit umfangreicheren Analysen, erhöhter Sicherheit und vielem mehr. Insbesondere KI und maschinelles Lernen werden den Due-Diligence-Prozess beschleunigen. Diese und weitere Technologien werden dazu beitragen, viele Aspekte von virtuellen Datenräumen zu optimieren: Datenmanagement, Kommunikation, Analysen, Reporting und Szenarioanalysen.
Technologie verändert die M&A-Aktivität
Darüber hinaus lassen sich diese Technologien auch für das Asset-Marketing nutzen. Dort können sie nach Ansicht der meisten DACH-Experten helfen, wichtige Herausforderungen zu bewältigen, sodass zum Beispiel das Käuferverhalten projektübergreifend analysiert werden kann.
Zweifellos hat es in den letzten Jahren bereits bedeutende technologische Fortschritte im M&A-Prozess gegeben. In den nächsten fünf Jahren und darüber hinaus erwarten die Experten in DACH und ihre EMEA-Kollegen weitere Innovationen. Etablierte und neue Technologien werden in die nächste Generation der virtuellen Datenräume integriert. Sie werden wichtige Aspekte des Prozesses verändern und sie könnten sogar den M&A-Prozess als Ganzes verändern. Downloaden Sie den gesamten Bericht hier.
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