Nun sind die Banken dran: Mehrere bekannte deutsche Bank-Vorstände müssen vor dem Wirecard-Ausschuss aussagen.

picture alliance/dpa/Kay Nietfeld

FINANCE+ 09.12.20
Wirtschaft

Diese Spitzenbanker müssen vor dem Wirecard-Ausschuss aussagen

FINANCE-Informationen zufolge müssen verschiedene Spitzenbanker vor dem Untersuchungsausschuss zu Wirecard als Zeugen aussagen. Auf der Liste stehen mehrere Vorstände der größten deutschen Geldhäuser.

Der Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag zur Aufklärung des Milliarden-Betrugsskandals bei Wirecard ist in vollem Gange. Seit Anfang Oktober wurden 15 Personen befragt, darunter auch der „Financial Times“-Journalist Dan McCrum, der die Aufklärung des Skandals erst ins Rollen brachte. Auch die Rolle der Prüfer wurde näher beleuchtet: Neben Alexander Geschonneck von KPMG wurden auch zwei Zeugen von EY gehört. Aufgrund ihrer Weigerung auszusagen, verhängte der Untersuchungsausschuss ein Ordnungsgeld von jeweils 1.000 Euro. Dokumente der Prüferaufsicht APAS sollen die Wirtschaftsprüfer von EY teilweise schwer belasten. Die Prüfer von EY selbst berufen sich noch auf ihre Schweigepflicht.

Wenig aussagekräftig war bisher auch die Zeugenvernehmung von Ex-Wirecard-CEO Markus Braun, der mit seiner Aussage ebenfalls viele Fragen offen ließ. Nun könnte eine andere Gruppe womöglich Licht ins Dunkel bringen: FINANCE-Informationen zufolge sind in Kürze die Banken an der Reihe, den Abgeordneten Rede und Antwort zu stehen. Betroffen sind demnach mehrere namhafte deutsche Spitzenbanker.

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