Ole Matthiessen kommt bei Deutsche-Bank-Konkurrentin unter

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Nach seinem Weggang bei der Deutschen Bank kommt Ole Matthiessen bei Standard Chartered unter. Foto: Deutsche Bank
Nach seinem Weggang bei der Deutschen Bank kommt Ole Matthiessen bei Standard Chartered unter. Foto: Deutsche Bank

Ole Matthiessen hat einen neuen Job. Drei Wochen nach seinem überraschenden Abgang als Co-Leiter der Unternehmensbank der Deutschen Bank heuert er bei Standard Chartered an. Bei den Briten übernimmt Matthiessen als Global Head Transaction Services & Digital Assets die Verantwortung für ein neu geformtes Team im Bereich Corporate & Investment Banking (CIB), wie die Bank mitteilte.

Matthiessens Karriere bei der Deutschen Bank

Matthiessen ist ein Deutsche-Bank-Urgestein. Er arbeitete seit 2008 für das Bankhaus. Anfang des Jahres wurde er zum Co-Leiter des Firmenkundengeschäfts ernannt und sollte dieses gemeinsam mit Michael Diederich leiten. Doch schon nach drei Monaten verließ er die Deutsche Bank.

Die Gründe für das schnelle Ende der Doppelspitzen sollen privater Natur sein. Matthiessen soll es vorgezogen haben, weiterhin in Singapur zu bleiben, statt wie geplant nach Deutschland zu wechseln. Seine neue Stelle wird diesem Wunsch nun wohl gerecht. Laut der Pressemitteilung von Standard Chartered wird Matthiessen von Singapur aus arbeiten.

Dort trifft er auf seinen alten Weggefährten Michael Spiegel, der seit 2020 als Global Head of Transaction Banking für die Briten arbeitet. Spiegel war zuvor viele Jahre für die Deutsche Bank im Bereich Trade Finance and Cash Management tätig gewesen.

Frederic Haupt ist Redakteur bei FINANCE und betreut schwerpunktmäßig die Themen Private-Equity und M&A. Er hat Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Media University (ehemals HMKW) studiert. Nach dem Studium hat er sein Volontariat bei F.A.Z. Business Media absolviert und dabei neben FINANCE für weitere Publikationen des Verlags gearbeitet, unter anderem für die Personalwirtschaft und das Wir-Magazin.