RWE begibt grüne Dual Tranche in den USA
RWE hat nach 2024 und 2025 zum dritten Mal den US-Bondmarkt angezapf. Der Essener Energieversorger entschied sich diesmal für eine grüne Dual Tranche im Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden US-Dollar.
Die Tranchen sind je 750 Millionen US-Dollar schwer, die Laufzeiten betragen fünf und zehn Jahre, die Kupons liegen bei 5,625 beziehungsweise 6,0 Prozent. Die Emission war laut RWE mehr als sechsfach überzeichnet.
Henkel sammelt über US-Tochter 1 Milliarde Euro ein
Henkel hat über seine amerikanische Tochter Henkel US Finance zwei neue Anleihetranchen begeben. Das Volumen beträgt jeweils 500 Millionen Euro. Die erste Tranche hat einen Kupon von 3,875 Prozent und ist im September 2029 fällig, die zweite trägt einen Kupon von 4,250 Prozent mit Fälligkeit im September 2033. Beide Anleihen notieren an der Luxemburger Börse.
Arrangiert hat die Transaktion die Deutsche Bank, die zudem als Zahlstelle für die Anleihen fungiert. Zu den Konsortialführern gehörten BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank und Société Générale.
Neuer Dürr-Schuldschein über 200 Millionen Euro
Dürr hat einen neuen Schuldschein im Volumen von 200 Millionen Euro platziert. Der Betrag verteilt sich auf Tranchen mit Laufzeiten von vier, sechs, sieben und acht Jahren sowie fester und variabler Verzinsung. BNP Paribas, DZ Bank, ING und LBBW haben die Emission arrangiert und strukturiert.
Mit der Transaktion verbessert Dürr eigenen Angaben zufolge das Laufzeitenprofil seiner Finanzierung. Im bisherigen Jahresverlauf hat der SDax-Konzern bereits eine Wandelanleihe sowie ältere Schuldscheintranchen über insgesamt 270 Millionen Euro zurückgezahlt.
Weitere Finanzierungsmeldungen
E.on hat den chinesischen Bondmarkt angezapft. Der Essener Energieversorger sammelte dabei 750 Millionen Yuan (umgerechnet knapp 100 Millionen Euro) ein. Die Schuldverschreibungen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und einen fixen Kupon von 2,05 Prozent.
Der österreichische Faserspezialist Lenzing hat eine Barkapitalerhöhung mit Bezugsrechten für bestehende Aktionäre gestartet. Der Bezugspreis wurde auf 8,65 Euro pro Aktie festgelegt. Für zehn bestehende Aktien kann jeder Inhaber neun neue Aktien beziehen. Der angestrebte Bruttoerlös liegt bei rund 300 Millionen Euro, die Bezugsfrist endet am 20. Oktober. Die Kapitalerhöhung wird von BNP Paribas, Unicredit, der Commerzbank, der Erste Group sowie der Raiffeisen Bank International vollständig garantiert.
Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat seine Finanzierungsbasis neu aufgestellt: Unter Führung der Unicredit Bank Austria haben sich sieben Finanzinstitute aus Österreich und Deutschland zu einem Konsortium zusammengefunden, das dem Unternehmen eine Kreditlinie über 190 Millionen Euro bereitstellt. Die Finanzierung mit einer Grundlaufzeit von drei Jahren – mit zweimaliger Verlängerungsoption um je ein Jahr – löst vorzeitig den bisherigen Konsortialkredit über 225 Millionen Euro ab, der ursprünglich bis Februar 2027 gelaufen wäre.
Rating-Meldungen
Fitch hat das Rating A- von Volkswagen bestätigt, der Ausblick bleibt negativ.
Scope hat das Rating des Chemiekonzerns Lanxess von BBB zu BBB- herabgestuft. Den Ausblick änderte die Ratingagentur von negativ auf stabil.