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Callum Mitchell-Thomson wird Chef-Investmentbanker bei JP Morgan Deutschland

JP Morgan hat einen neuen Chef-Investmentbanker für Deutschland: Der 45-jährige Callum Mitchell-Thomson wird die Sparte zukünftig leiten. Er berichtet an Dorothee Blessing, die seit Juli 2014 Vize-Chefin des Investmentbankings in Europa, Nahost und Afrika ist

Mitchell-Thomson ist seit 18 Jahren bei JP Morgan, wie seine neue Vorgesetzte Blessing in einer internen Nachricht schreibt, die FINANCE vorliegt. Bisher war er Vize-Chef des Versorgerbereichs im Investmentbanking Europa – diesen Titel behält er weiterhin.

Callum Mitchell-Thomson hat Eon und RWE bei M&A-Deals betreut

In Deutschland hat Mitchell-Thomson im Jahr 1999 die Gründung von Eon durch den Merger zwischen Viag und Veba mit betreut. Zuletzt beriet der in London wohnende Banker Eon und RWE bei Verkäufen im Rahmen der Verschlankungsprogramme, mit denen sich die kriselnden Energieriesen retten wollen.

So war er etwa dabei, als Deutschlands größter Stromkonzern Eon den britischen Verteilnetzbetreiber Central Networks im Jahr 2010 für 6 Milliarden US-Dollar verkaufte.  Den zweitgrößten deutschen Energieversorger RWE beriet Mitchell-Thomson, als der seine tschechische Netztochter Net4Gas im Jahr 2013 für 2 Milliarden Dollar an ein Konsortium aus Allianz und Borealis Infrastructure verkaufte.

Zukünftig wird der Investmentbanker mit schottischen Wurzeln den Großteil seiner Zeit in Deutschland verbringen, sagte eine Sprecherin von JP Morgan auf Anfrage gegenüber FINANCE. Auf das Land ist er nicht zuletzt aus privaten Gründen gut vorbereitet: Mitchell-Thomson ist mit einer Deutschen verheiratet. Zu Hause spricht er eigener Aussage zufolge auch Deutsch.

florian.bamberg[at]finance-magazin.de

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