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Das Transaction Banking muss sich neu erfinden

Frankfurter Geldhäuser unter Druck: Im Transaction Banking sinken die Margen.
SeanPavonePhoto/iStock/Thinkstock/Getty Images.

Margenstark, risikoarm, kundennah – diese drei Attribute schrieb die Strategieberatung Bain & Company in einer Anfang 2012 erschienen Studie dem Transaction Banking zu. Drei Jahre später ist das Transaktionsgeschäft, in dem Banken das Cash Management und die Handelsfinanzierung bündeln, für viele Geldhäuser zwar ein sehr wichtiges Standbein geworden. Doch die drei Vorteile bröckeln dahin.

Die Margen im Cash Management stehen angesichts des hohen Wettbewerbs und des Niedrigzinsumfeldes kräftig unter Druck. Risikoarm ist insbesondere das Trade-Finance-Geschäft schon lange nicht mehr: Diverse Banken mussten zuletzt aufgrund von Verstößen gegen Geldwäsche- und Sanktionsvorschriften Milliardenstrafen zahlen. Zudem machen neue Player den Banken die Kundennähe streitig: Immer häufiger schalten sich FinTechs in die Schnittstelle zwischen Kunde und Bank, die im Hintergrund die Zahlung abwickelt.

„Wir bewegen uns in einem vollkommen veränderten Umfeld, in dem wir neu definieren müssen, wo und wie im Cash-Services-Geschäft Erträge erzielt werden können“, sagt Ingrid Weißkopf, Head Cash Services Advisory und Product Management bei der Commerzbank.

Was das für CFOs und Treasurer bedeutet, lesen Sie bei der FINANCE-Schwesterpublikation DerTreasurer.

desiree.backhaus[at]finance-magazin.de

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