Mayer Brown drängt ins Private-Equity-Geschäft und verstärkt sich mit Julian Lemor

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17.02.16
Banking & Berater

Mayer Brown steigt ins Private-Equity-Geschäft ein

Die Wirtschaftskanzlei Mayer Brown drängt in den deutschen Private-Equity-Markt. Dafür hat das US-Haus zwei Schwergewichte von der Konkurrenz abgeworben.

Die internationale Wirtschaftskanzlei Mayer Brown baut seine Private-Equity-Sparte in Deutschland aus. Hierfür hat das Haus sich zwei Branchenschwergewichte geholt: Julian Lemor und Birgit Hübscher-Alt werden das Team in Frankfurt ergänzen.

Julian Lemor wird zukünftig das deutsche Private-Equity-Team von Mayer Brown leiten. Mit dem 44-Jährigen wechselt auch Birgit-Hübscher-Alt ins Frankfurter Büro der US-Kanzlei. Die beiden waren zuvor Partner bei King & Wood Mallesons, wo Lemor Chef der deutschen Corporate-Praxis war. „Mit Julian Lemor und Birgit Hübscher-Alt setzen wir den Ausbau der deutschen Transaktions-Praxis, speziell im Bereich Private Equity gezielt fort“, teilte das Unternehmen mit.

Stärkere Konzentration auf Private Equity

Die Neuzugänge reihen sich ein in eine Serie von personellen Veränderungen bei Mayer Brown. So übernahm erst im September Klaus Riehmer die Leitung der Praxisgruppe Corporate/M&A. Lemor und Hübscher-Alt haben große Erfahrung bei Beteiligungen von deutschen und internationalen Unternehmen und gelten als Experten für Fusionen und Übernahmen (M&A) sowie für Gesellschaftsrecht. Lemor ist auch durch sein Wirken an mittelgroßen Private-Equity-Transaktionen bekannt.

Mayer Brown will durch diese personellen Verpflichtungen auch in Deutschland zu einer bekannten Marke im Private-Equity-Bereich werden – was die Kanzlei international schon ist. In Deutschland ist die Kanzlei als Arbeitgeber von Ex-Politiker Friedrich Merz bekannt.

julian.woehr[at]finance-magazin.de