Hat sich der Investmentbank-Boutique vom Analysten in die Geschäftsführung hochgearbeitet: Alexander Prüfer.

Freitag & Co

07.02.19
Banking & Berater

Corporate-Finance-Berater Freitag & Co befördert Alexander Prüfer

Freitag & Co macht Alexander Prüfer zum Managing Director. Der 33-Jährige kam vor acht Jahren als Analyst zu der Corporate-Finance-Beratung und hat seitdem mehrere M&A-Deals und Restrukturierungen begleitet.

Freitag & Co befördert ein Eigengewächs in die Geschäftsleitung. Wie die Investmentbank-Boutique mitteilte, ist der 33-jährige Alexander Prüfer nach acht Jahren bei Freitag & Co im Februar zum Managing Director ernannt worden. Prüfer, der bislang als Director agierte, berät Unternehmen und Finanzinvestoren in den Corporate-Finance-Bereichen M&A, Debt Advisory, Financial Restructuring sowie Capital Markets. Als Managing Director soll er einem Sprecher zufolge künftig stärker in das Neugeschäft und die strategische Ausrichtung des Unternehmens eingebunden werden.

Alexander Prüfer ist seit 2011 bei Freitag & Co

Alexander Prüfer hat sich bei Freitag & Co nach oben gearbeitet. Der Mathematiker kam bereits vor acht Jahren als Analyst von der australischen Investmentbank Macquarie zu der Investmentbank-Boutique. Anschließend erklomm er vom Associate über den Vice President und Director bis zum Managing Director alle Hierarchiestufen bei Freitag & Co. Von nun an leitet Alexander Prüfer gemeinsam mit Sebastian Freitag und Andrej Oldenburg das Frankfurter Büro.

Während seiner Zeit bei Freitag & Co begleitete Prüfer schon zahlreiche Transaktionen in Deutschland und den USA. Zu seinen jüngsten Deals gehören unter anderem der Verkauf des deutschen Kupplungsherstellers Centa an den US-Wälzlagerhersteller Rexnord im Jahr 2017 sowie die Übernahme des Kupferverarbeiters MKM durch die KME-Gruppe im vergangenen Jahr.

Ebenfalls in 2018 beriet die Investmentbank-Boutique unter Prüfers Führung den skandinavischen Finanzinvestor KJK beim Kauf des slowenischen Ski-Spezialisten Elan. Außerdem begleitete Prüfer die Restrukturierungsprozesse der beiden deutschen Energieunternehmen Solarwatt und Aeg Power Solutions.

Freitag & Co expandierte 2016 in die USA

Die 2002 gegründete Investmentbank-Boutique Freitag & Co ist nicht nur in Deutschland, sondern seit 2016 auch in den USA aktiv. Das Büro in Boston leiten die beiden Managing Directors Matthew Pilon und Jack Bedell. Sie komplettieren das fünfköpfige Führungsgremium von Freitag & Co und haben unter anderem den US-Finanzinvestor Cerberus bei der Übernahme der HSH Nordbank beraten und die Fusion von Tenneco und Federal Mogul im Gesamtwert von rund 5 Milliarden Euro begleitet. Das US-Geschäft von Freitag & Co entwickelt sich nach Aussage eines Firmensprechers über den Erwartungen.

Seit der Gründung begleitete das Beratungshaus nach eigenen Angaben rund 100 Transaktionen im Gesamtvolumen von etwa 60 Milliarden Euro. Den Schwerpunkt bilden M&A-Deals mit 70 Transaktionen und einem Investitionsvolumen von rund 45 Milliarden Euro. Außerdem beriet Freitag & Co bei 20 Umschuldungen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro. Insgesamt beschäftigt das Beratungshaus nach eigenen Angaben 20 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wuchs die Belegschaft eigenen Angaben zufolge netto um vier Mitarbeiter.

olivia.harder[at]finance-magazin.de