Warth & Klein Grant Thornton schlägt sich verhältnismäßig gut in der Coronakrise. Doch es wartet schon eine andere Bedrohung am Horizont.

WKGT

FINANCE+ 16.02.21
Banking & Berater

Warth & Klein schrumpft im Beratungsgeschäft

Warth & Klein Grant Thornton hält sich mit Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung über Wasser, denn das übrige Beratungsgeschäft leidet unter Corona. Und eine weitere Bedrohung nähert sich.

Corona hat Deutschlands Wirtschaftsprüfungs- und Beratungshäuser auf die Probe gestellt – die Folgen der Pandemie spiegeln sich auch in den Zahlen wider, etwa bei KPMG, PwC oder Deloitte. Doch nicht nur die Big Four hatten Einbußen zu verzeichnen. Auch am Verfolgerfeld der Next Ten ging die Pandemie keineswegs spurlos vorbei.

Nun hat auch Warth & Klein Grant Thornton (WKGT), die Nummer 10 in Deutschland, die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 vorgelegt. Die Gesellschaft konnte immerhin noch um 7,4 Prozent auf 147 Millionen Euro wachsen. Im Vorjahr war das Wachstum mit 30 Prozent deutlich stärker, allerdings war darin auch die Fusion mit dem Wettbewerber Trinavis enthalten. Für 2019/20 kündigte Vorstandschef Michael Häger damals noch ein zweistelliges Wachstum an, das war allerdings noch vor Corona. 

WKGT entfernt sich von Mazars

Zeitweise sah es so aus, als könnte Warth & Klein Grant Thornton nach dem Zusammenschluss mit Trinavis die Nummer 9 im Markt, Mazars, einholen. Doch nun ist die Lücke zwischen den beiden Wettbewerbern wieder größer geworden: Mazars konnte im Geschäftsjahr 2019/20 trotz Corona um starke 15 Prozent zulegen und setzt jetzt 182 Millionen Euro um.

Gut möglich, dass Mazars damit sogar schon zur Nummer 8 in Deutschland aufgestiegen ist: Konkurrent Baker Tilly, der im Vorjahr noch 165 Millionen Euro umgesetzt hat, hat seine Zahlen noch nicht vorgelegt, müsste aber um mindestes 10 Prozent gewachsen sein, um seine Position zu verteidigen. In Zeiten von Corona ist das keineswegs selbstverständlich.

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