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Sebastian Oechelhaeuser geht von Barclays zu KPMG

Sebastian Oechelhaeuser geht von Bayclays zu KPMG. Er soll beim Aufbau des Equity Capital Markets-Geschäfts helfen.
KPMG

Sebastian Oechelhaeuser wechselt ab sofort zum internationalen Equity Capital Markets (ECM) Team von KPMG. Dies teilte KPMG am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Zuvor leitete Oechelhaeuser seit 2013 die ECM-Abteilung von Barclays in Deutschland.

Oechelhaeuser soll beim Ausbau des deutschen ECM-Geschäfts von KPMG mitwirken. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Sebastian Oechelhaeuser einen der erfahrensten deutschen ECM-Spezialisten für KPMG gewinnen konnten“, so Ralf Nachtigall, Head of Equity Markets EMA bei KPMG Deutschland.

Nachtigall und Oechelhaeuser kennen sich von früher

Vor seinem Engagement bei Barclays sammelte er bis 2013 bei Rothschild Erfahrung. Zuvor war er in den ECM-Bereichen von Merrill Lynch und der Dresdner Kleinwort tätig. Bei Rothschild verantwortete er sechs Jahre lang den Bereich Equity Advisory in London mit Transaktionen in Deutschland, Russland und Osteuropa. Der Diplomkaufmann begann seine Karriere als Berater in der Corporate-Finance-Abteilung der französischen BNP Paribas.

KPMG hatte im Oktober angekündigt, den Bereich ECM stärker ausbauen zu wollen und hatte dafür Ralf Nachtigall als Leiter ECM zu sich geholt. Reuters-Informationen zufolge kennen Nachtigall und Oechelhaeuser sich bereits von früher: Nachtigall hatte Oechelhaeuser bereits zu BNP Paribas, Merrill Lynch und Rothschild geholt, und auch bei Barclays sollen die beiden gemeinsam gearbeitet haben, so Reuters.

Alle Big Four versuchen, Beratung auszubauen

Die ECM-Beratung ist bei KPMG im Advisory-Bereich angesiedelt, mit der Personalie stärkt KPMG damit seinen Beratungsarm. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer schwerer geworden ist, in der reinen Wirtschaftsprüfung zu wachsen, investieren immer mehr Wirtschaftsprüfungsgesellschaften – allen voran KPMG, PwC, Ernst & Young und Deloitte – in ihre Unternehmensberatungssparten. So ist KPMG im Geschäftsjahr 2015 lediglich um 3 Prozent in der Wirtschaftsprüfung, aber um 22 Prozent in der Beratung gewachsen und erzielt dort Umsätze von über 500 Millionen Euro.

tim.grossheimann[at]finance-magazin.de

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Anmerkung der Redaktion
In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, auch Ralf Goehringer habe Barclays verlassen. Das ist falsch. Goehringer ist weiterhin für Barclays tätig.

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