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Dominik Asam bleibt Infineon-Finanzchef

CFO Dominik Asam verlängert seinen Vertrag mit Infineon.
Infineon

Nach nur zwei Jahren verlängert Finanzchef Dominik Asam seinen Vertrag beim Halbleiterunternehmen Infineon Technologies bis zum 31. Dezember 2018. Asam hatte das Finanzressort zum 1. Januar 2011 von Vorstandschef Peter Bauer übernommen, nachdem CFO-Vorgänger Marco Schröter im August 2010 das Unternehmen im Streit verlassen hatte.  In der Pressemitteilung heißt es, dass die frühzeitige Vertragsverlängerung vom Aufsichtsrat einstimmig befürwortet wurde, „um auf die Kontinuität des erfolgreichen Vorstandsgremiums zu setzten“.

Kontinuität ist bei Infineon derzeit gefragt, das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2013 einen Umsatzrückgang. 2012 ging der Umsatz des Unternehmens leicht auf 3,9 Milliarden Euro zurück, im Vergleich zu 3,997 Milliarden Euro im Vorjahr. Im ersten Quartal 2013 lag der Umsatz bei 851 Millionen Euro, Infineon erwartet einen weiteren Anstieg im zweiten Quartal – auch begründet durch ein Sparprogramm, das den Kostendruck senken soll. Insgesamt werde 2013 aber voraussichtlich schwächer ausfallen als 2012.

Asam kennt Infineon gut

Der 44-Jährige Finanzchef Asam kennt das Unternehmen Infineon gut, er arbeitete bereits von 2003 bis 2005 für Infineon. Damals verantwortete Asam die Bereiche Investor Relations, M&A, Ventures und später auch die Unternehmensstrategie. Darüber hinaus ist er mit der Halbleiterbranche vertraut. Nachdem der Ingenieur einen MBA an der INSEAD Business School absolvierte, arbeitete er von 1996 bis 2003 im Investmentbanking von Goldman Sachs. In dieser Position betreute er zuletzt das Investmentbanking europäischer Halbleiterunternehmen.

Bevor Asam 2011 als Finanzchef zu Infineon zurückkehrte, leitete er kurzzeitig das Controlling von RWE und war von 2005 bis 2010 in verschiedenen Treasury- und Geschäftsführungspositionen bei Siemens tätig. Zuletzt war er CEO der Siemens Financial Services.

redaktion[at]finance-magazin.de

Info

Wofür Dominik Asam steht, wo er arbeitet, was er sammelt – ein ausführliches Porträt finden Sie bei den FINANCE-Köpfen.