Newsletter

Abonnements

FINANCE+

Die Krise von Galapagos: Showdown in New York

Sorgenkinder in Tritons Portfolio: Die ehemaligen Gea-Sparten Kelvion und Enexio hängen unter der Galapagos Holding.
Gea

Bei dem Wärmespezialisten Kelvion wächst die Sorge, die Unruhe bei der insolventen Eigentümergesellschaft Galapagos könne auf das eigene Geschäft durchschlagen. Rund 4.800 Mitarbeiter beschäftigt der Industriekonzern. Die Bedenken seien nicht unbegründet, meint ein Restrukturierungsexperte gegenüber FINANCE. Im Clinch liegen der Investor Triton und die nachrangigen Bondholder der Kelvion-Mutter Galapagos. Im Kern geht es darum, wer wie viel seines Investments retten kann.

Rückblick ins Jahr 2014: Die Private-Equity-Gesellschaft Triton kaufte dem Anlagenbauer Gea die Sparten Heat Exchangers (heute Kelvion) und die Kühltechniktochter Power Cooling (heute Enexio) ab. Während sich bei den operativen Gesellschaften in Deutschland nichts änderte, zogen die neuen Eigentümer allerdings darüber die Galapagos Holding in Luxemburg ein. Diese hält seitdem die Anteile an Kelvion und Enexio. Im gleichen Jahr refinanzierte Triton die Holding mit Hochzinsanleihen über 775 Millionen Euro, 250 Millionen Euro davon gingen an unbesicherte Nachranggläubiger. Diese erhielten einen Kupon von 7 Prozent.

FINANCE+

Gratismonat
danach 12 Monate zum Vorteilspreis

  • 1 Monat unverbindlich testen
  • Danach 26,90 € 21,90 € / Monat im Jahresabo
Gratismonat starten

Gratismonat
danach 1 Monat im Flex-Angebot

  • 1 Monat unverbindlich testen
  • Danach 26,90 € / Monat
  • Jederzeit kündbar
Gratismonat starten