Was hat General Motors mit Opel vor?

Opel

17.02.17
Deals

M&A-Deals: Opel, Grammer, GFK

General Motors denkt über einen Verkauf von Opel nach, Grammer wehrt sich gegen den Einfluss der Investorenfamilie Hastor und KKR schafft den Einstieg bei Marktforscher GFK. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Deutsche Investorenkonferenz 2017

Private Equity fließt immer mehr Geld zu. Die Folge: Die Konkurrenz um Zukaufsziele wird schärfer. Das treibt Kaufpreise und Leverage-Grade in die Höhe und macht es den Private-Equity-Häusern damit immer schwerer, den Wert ihrer Beteiligungen über die Haltedauer hinweg zu steigern. Wie die Branche damit umgeht, diskutieren namhafte Fondsmanager auf der Deutschen Investorenkonferenz am 13. November in Frankfurt. Hier geht es zu Programm und Anmeldung »

Ankündigung zur 14. Deutschen Investorenkonferenz

Opel könnte vor einem Verkauf stehen

In der Autobranche könnte sich ein Mega-Deal abzeichnen: Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën befindet sich in Verhandlungen mit General Motors über einen Kauf von Opel. Der kriselnde Autobauer Opel gehört schon seit Jahrzehnten zum US-Automobilkonzern General Motors.

Allerdings muss sich Peugeot Citroën auf schwierige Verhandlungen um eine mögliche Übernahme von Opel einstellen: Der Vorstand des deutschen Autobauers verfolgt offenbar einen Alternativplan, um die angeschlagene Marke wieder profitabel zu machen, wie das „Manager Magazin“ berichtet. Demnach wolle Opel-Chef Karl-Thomas Neumann die Rüsselsheimer bis 2030 zur reinen Elektromarke umbauen.

Um bei ihren Übernahmeplänen die deutsche Politik auf ihrer Seite zu haben, suchen die Franzosen nun ein schnelles Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie die „Bild“ unter Berufung auf Firmenkreise berichtet. Dabei sollen die Pläne für eine Opel-Übernahme dargelegt werden.

Grammer wehrt sich gegen Hastor-Einfluss

Im Kampf des Automobilzulieferers Grammer gegen die Übernahme durch die Unternehmerfamilie Hastor haben die Franken nun einen weißen Ritter an ihrer Seite: Über eine Pflichtwandelanleihe in Höhe von 60 Millionen Euro zeichnet der Autozulieferer Ningbo Jifeng Auto Parts rund 9,2 Prozent des Grundkapitals von Grammer.

Die Investorenfamilie Hastor ist auf zwei Wegen an Grammer beteiligt. Die Firma Cascade hat den Anteil an Grammer Mitte Dezember auf gut 10 Prozent der Stimmrechte verdoppelt, über das Vehikel Halog hält die Familie nochmals rund 10,2 Prozent. Hastor fordert eine außerordentliche Hauptversammlung und will dort die Neubesetzung des Grammer-Aufsichtsrats und des Managements durchsetzen.

Der Dpa zufolge kritisiert die Hastor-Investmentgesellschaft Cascade die Grammer-Funktionäre für ihr Vorgehen scharf, sie „lassen offenbar nichts unversucht, um ihre Pfründe zu erhalten“. Das Geld aus der Anleihe brauche der Autozulieferer demnach gar nicht.

KKR schafft Einstieg bei GFK

KKR hat den Einstieg beim Marktforscher GFK doch noch geschafft: Erst kurz vor Ende der Umtauschfrist hatten schließlich genug Aktionäre das Angebot des Finanzinvestors angenommen. KKR wollte mindestens 18,54 Prozent der Anteile. Letztlich wurden dem KKR-Fonds Acceleratio Capital insgesamt 19,3 Prozent der GFK-Anteile angeboten. Gemeinsam mit dem GFK-Verein hält KKR jetzt mehr als 75 Prozent.

Der Deal wurde kurz vor Abschluss durch den Einstieg von Computermilliardär Michael Dell und den Londoner Finanzinvestor Primestone Capital gefährdet. Dell hält über seine Investmentgesellschaft MSD Capital mindestens 10 Prozent, Primestone Capital mindestens 5 Prozent der Anteile am Marktforscher.

Kontron soll in S&T aufgehen

Das TecDax-Unternehmen S&T will den börsennotierten deutschen Kleincomputer-Hersteller Kontron auf die eigene Deutschland-Tochter verschmelzen. Kontron-Aktionäre sollen ihre Anteile gegen Aktien der S&T Deutschland tauschen. Anschließend können die Aktionäre diese Aktien im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung bei der S&T AG einbringen. S&T war im Oktober 2016 bei Kontron eingestiegen.

Die Verschmelzung soll spätestens im Juni von den Hauptversammlungen der beiden Unternehmen abschließend beschlossen werden. Nach einigen Personalrochaden in der Führungsebene bei Kontron – zuletzt wurde Stefan Franke zum neuen CFO berufen – plant das Unternehmen eine strategische Neuausrichtung.

Bilfinger erwägt Trennung von Geschäftsbereichen

Der Industriedienstleister Bilfinger kann sich offenbar die Trennung von manchen Geschäftsbereichen vorstellen, um die Kräfte des Unternehmens stärker zu bündeln. Wie die Schweizer Finanznachrichtenagentur AWP meldet, sagte Bilfinger-Chef Tom Blades am Dienstag in Mannheim: „Es bleibt ein kleiner Teil von Firmen, die nicht in die neue Strategie passen.“

Demnach werde Bilfinger die Geschäfte weiterführen, aber auch ein Verkauf sei zum richtigen Zeitpunkt möglich. Zuvor hatte Bilfinger seine neue Strategie präsentiert, deren Kern die Konzentration auf zwei Geschäftsbereiche in vier Regionen und sechs Industrien ist.

Dritter Interessent überbietet Cinven bei Stada

Im Kampf um die Übernahme des Generikaherstellers Stada hat nun ein dritter Investor ein Angebot abgegeben. Medienberichten zufolge handelt es sich um Bain Capital. Der neue Interessent bietet 58 Euro je Aktie und damit zwei Euro je Aktie mehr als Cinven. Inklusive Schulden bewertet er Stada mit 4,8 Milliarden Euro.

Der Private-Equity-Investor Cinven hatte Anfang der Woche ein Übernahmeangebot abgegeben. Neben Cinven bietet auch Branchennachbar Advent um die Übernahme von Stada, hier ist die Angebotshöhe allerdings nicht bekannt.

Tui verkauft Spezialreise-Sparte

Der Reisekonzern Tui plant den Verkauf seiner Spezialreise-Sparte Travelopia an den Finanzinvestor KKR. Der Übernahmepreis soll bei 325 Millionen Pfund (etwa 381 Millionen Euro) liegen.

Die Sparte steht seit vergangenem Mai zum Verkauf, sie umfasst mehr als 50 Veranstaltermarken. Die Tui-Spitze um Vorstandschef Fritz Joussen zählt sie nicht mehr zum Kerngeschäft. Die Genehmigung der Behörden steht noch aus. Tui wurde von GCA Altium beraten.

Machtwechsel bei PNE Wind

Volker Friedrichsen verkauft sein Aktienpaket an PNE Wind. Friedrichsen hatte eine Beteiligung von 15 Prozent erhalten, als er 2013 den von ihm mit gegründeten Projektierer WKN an PNE Wind verkauft hatte und anschließend als größter Aktionär in den PNE-Wind-Aufsichtsrat einzog.

Einen Großteil der Aktien erwarb eine Tochtergesellschaft der Düsseldorfer Privatbank HSBC Trinkaus & Burkhardt, hinter dem Anteilserwerb steht aber das Hamburger Investmenthaus SPSW Capital, wie das Handelsblatt berichtet. Friedrichsen hatte sich einen Machtkampf mit dem damaligen CEO Martin Billhardt geliefert.

Bantleon will mehr Einfluss auf LPKF nehmen

Der norddeutsche Laserspezialist LPKF muss sich mit dem aktivistischen Investor Bantleon auseinandersetzen. Der Vermögensverwalter will Einfluss auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands nehmen, wie Gründer und Aufsichtsratschef Jörg Bantleon LPKF Laser mitgeteilt hat.

Bantleon war im vergangenen Jahr bei LPKF eingestiegen. Seither hat der Vermögensverwalter seinen Anteil sukzessive hochgefahren. Seit Mitte Dezember hält Bantleon – aufgeteilt auf die Privatperson Jörg Bantleon und die von ihm gegründete Bantleon Bank – mindestens 15 Prozent an dem börsennotierten Unternehmen.

Aktivistischer Investor beteiligt sich an Hugo Boss

Die Groupe Bruxelles Lambert (GBL) beteiligt sich an der deutschen Modemarke Hugo Boss, so berichtet das Manager Magazin. Demnach habe GBL bereits knapp 3 Prozent der Anteile erworben, weitere Zukäufe sollen bevorstehen. Dem Bericht zufolge hat GBL gute Kontakte zu Boss-Großaktionär Gaetano Marzotto. Wie eine Einflussnahme bei Hugo Boss aussehen könnte, zeigt der Blick auf den Sportartikelhersteller Adidas: Hier stieg GBL 2015 ein und setzte einen Sitz im Aufsichtsrat durch. Später stockte der Investor seinen Anteil von 3 auf 7,2 Prozent auf.

HNA Group steigt bei der Deutschen Bank ein

Die chinesische HNA Group beteiligt sich mit 3,04 Prozent an der Deutschen Bank. Der chinesische Mischkonzern hat die Deutsche-Bank-Aktien über den Asset Manager C-Quadrat gekauft. Das Aktienpaket ist rund 750 Millionen Euro wert. Die HNA ist jetzt der drittgrößte Anteilseigner der Deutschen Bank und könnte ihren Anteil möglicherweise weiter erhöhen. „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem Umfang aufzustocken, werden aber auf jeden Fall unter 10 Prozent bleiben“, sagte ein Sprecher gegenüber FINANCE.

M&A-Personalien

Personalwechsel beim PE-Investor Equistone Partners Europe: Peter Hammermann, der nach der Gründung 1998 die Leitung der Dach-Aktivitäten über fast 20 Jahre innehatte und Mitglied der Europäischen Führung war, hat sich zurückgezogen, bleibt aber Partner und Mitglied der Geschäftsführung in Deutschland. Sein Nachfolger ist Dirk Schekerka. Partner und Geschäftsführer Michael H. Bork übernimmt zusätzlich den Vorsitz im Schweizer Verwaltungsrat von Equistone.

Christian Rodorff ist zur M&A- und Private-Equity-Praxis von Luther in München gewechselt. Der 41-jährige M&A-Experte war zuletzt Counsel bei King & Wood Mallesons und ist bei Luther nun als Partner tätig.

Sidley Austin baut seine Beratungspraxis in Deutschland aus und verpflichtet dafür unter anderen den Private-Equity- und M&A-Experten Volker Kullmann. Kullmann kommt mit einem Team von Kirkland & Ellis und wird im Münchner Büro von Sidley Austin tätig sein, das erst im vergangenen Jahr eröffnet wurde.

Alvarez & Marsal stärkt seinen M&A-Bereich mit der Verpflichtung von Thomas Queda,
Steffen Kroner und Peter Platsch. A&M will sich mit den Neuzugängen insbesondere bei den Private Equity Services verstärken.

Weitere M&A-Deals

Der Halbleiterhersteller Infineon wird den amerikanischen Chipkonzern Wolfspeed nicht übernehmen. Reuters berichtet, dass der Deal wegen Sicherheitsbedenken der US-Behörden abgeblasen wurde, wie die Wolfspeed-Mutter Cree mitteilte. Der Nachrichtenagentur zufolge sagte Infineon-Vorstandschef Reinhard Ploss am Donnerstag auf der Hauptversammlung, die aktuelle Situation biete „nur eine extrem geringe Wahrscheinlichkeit zur Umsetzung“.

Der Hersteller von Vakuumpumpen Busch will sein Engagement beim Wettbewerber Pfeiffer Vacuum ausbauen und hat deshalb über die Tochtergesellschaft Pangea ein Angebot veröffentlicht. Die Aktionäre von Pfeiffer Vacuum haben nun die Möglichkeit, ihre Aktien der Busch-Gruppe zum Preis von 96,20 Euro pro Aktie anzudienen. Die Annahmefrist endet am 13. März. Die Busch-Gruppe wird von ACXIT Capital Partners und Weil Gotshal & Manges beraten.

Der niederländische Teppichhersteller Edel Group übernimmt den deutschen Hersteller synthetischer Garne für die Teppichindustrie Schramm. Damit will Edel sein Produktportfolio erweitern. Gerhard Schramm und Sylvia Goertz werden weiterhin die Firma Schramm führen. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Die Beteiligungsgesellschaft HQ Equita ist neuer Mehrheitseigentümer bei der Hamburger Well Plus Trade, einem Anbieter von Sport- und Diät-Nahrung. Ein Fonds der Beteiligungsgesellschaft übernimmt die Mehrheit der Anteile von den bisher vier Gesellschaftern. Karsten Pistor und Markus Dimitri Schmidt bleiben Minderheitseigner und werden das Unternehmen weiterhin leiten. Bei dem Deal wurde Well Plus Trade von IMAP Deutschland beraten. Details des Deals sind nicht bekannt. HQ Equita wurde von Gütt Olk Feldhaus beraten. Watson Farley & Williams hat die NordLB und die NordLB Luxembourg Covered Bond Bank bei der Finanzierung der Akquisition von Well Plus Trade beraten (Federführung: Stefan Kilgus).

Das österreichische Familienunternehmen Ganahl übernimmt den Verpackungsspezialisten Walz Verpackungen. Walz wird auch nach der Übernahme weiter durch den bisherigen Eigentümer Bernd Walz als Geschäftsführer und dem bestehenden Management geführt. Die Deutsche Mittelstandsfinanz hat Walz bei dem Deal beraten.

Nestlé Waters hat die Mineralwassermarke Fürst Bismarck an den Getränkeanbieter Hansa-Heemann verkauft. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus, der Übernahmepreis ist nicht bekannt. Nestlé Waters wurde bei dem Deal von White & Case beraten (Federführung: Tim Arndt und Ingrid Wijnmalen).

Die Beteiligungsgesellschaft Minaya Capital erwirbt eine Minderheitsbeteiligung am Technologieunternehmen United Game Tech. Über die Details der Beteiligung machte Minaya keine Angaben.

Der chinesische Immobilienentwickler Dalian Wanda ist offenbar an der Postbank interessiert, berichtet Reuters. Konkrete Gespräche hat es demnach aber noch nicht gegeben. Der „Financial Times“ zufolge hält das Unternehmen schon länger nach Übernahmezielen in Europa Ausschau.

Der US-Starinvestor Warren Buffett hat über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway 8 Millionen Aktien vom US-Saatgutriesen Monsanto erworben. Damit scheint er die bevorstehende Fusion von Bayer und Monsanto gutzuheißen.

Der belgisch-niederländische Cybersicherheits- und Managed-Security-Services-Dienstleister Secure Link hat den IT-Sicherheitsspezialisten IT-Cube Systems übernommen. Secure Link ist ein Portfoliounternehmen des Private-Equity-Investors Investcorp. Heymann & Partner hat Secure Link bei dem Deal beraten.

Die französische Rossignol Gruppe, Hersteller von Wintersportprodukten, hat die Felt Gruppe übernommen. Es fehlt noch die Genehmigung der Behörden. Rossignol wurde bei dem Deal von Goodwin beraten (Federführung: Lars Jessen und Martin Prokoph).

Der PE-Investor Auden beteiligt sich am Online-Modehändler Curated Shopping Group (CSG). Auden hält künftig 10,2 Prozent an dem Versandhaus. Finanziert wird der Deal einerseits über eine Direktinvestition in Höhe von 4 Millionen Euro. Parallel findet eine Wandlung eines Darlehens an die CSG aus dem vergangenen Jahr in Höhe von einer Million Euro statt.

Der Londoner Investor Signal Capital Partners hat die Großbäckerei Kronenbrot übernommen. Dadurch kann das Geschäft an den Standorten Würselen, Köln und Witten weitergeführt werden. Die Veräußerung wurde durch Insolvenzverwalter Mark Boddenberg, der bei der Transaktion von Friedrich Graf von Westphalen & Partner unter Federführung von Ben P. Elsner beraten wurde, durchgeführt.

Der Online-Datenschutzexperte Cliqz aus dem Konzern Burda übernimmt die Browser-Erweiterung Ghostery aus den USA, vermeldet die Dpa. Ghostery blockiert die zur Datensammlung verwendete Tracking-Software. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt.

Das Medienunternehmen Media Broadcast plant den Verkauf seiner analogen UKW-Antennen und -Sender. Die Trennung soll bis Mitte des kommenden Jahres zugunsten einer Konzentration auf digitale Wachstumsfelder erfolgen.

Das Consulting-Unternehmen Capgemini übernimmt das Digitalstrategie- und Design-Beratungsunternehmen Idean. Die Transaktion soll voraussichtlich Ende Februar abgeschlossen werden, zum Kaufpreis machte Capgemini zunächst keine Angaben.

Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares hat Eupec Deutschland für 19,5 Millionen Euro verkauft. Käufer ist die malaysische Wasco Gruppe. Der Kaufpreis könnte sich durch Earn-out-Komponenten bis 2019 noch auf 32 Millionen Euro erhöhen.

Das IT-Unternehmen Adesso übernimmt das SAP-Beratungshaus UnitCon. Der Kaufpreis liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich und wird aus liquiden Mitteln bezahlt.

Die Taxi-App MyTaxi übernimmt das griechische Taxiunternehmen Taxibeat. Die Übernahme des Unternehmens aus Griechenland ist Teil der Strategie von MyTaxi, ein europaweites Geschäft aufzubauen.

Die Industrieholding Armira übernimmt die Mehrheit bei der F24-Gruppe, die auf hochsichere Messaging-, Alarmierungs- und Krisenmanagementlösungen aus der Cloud spezialisiert ist. Armira wurde bei der Transaktion von Gleiss Lutz und Walder Wyss beraten. Die veräußernden F24-Aktionäre wurden von Raymond James beraten.

Die LBBW-Tochter Süd Beteiligungen hat den Kfz-Zulieferer DBW Advanced Fiber Technologies verkauft. Das niedersächsische Unternehmen gehört nun zum Portfolio des Kieler Familienunternehmens DMB Dr. Dieter Murmann. Details des Deals sind nicht bekannt. DMB Dr. Dieter Murmann wurde von Heuking Kühn Lüer Wojtek unter der Federführung von Stefan Duhnkrack beraten. Außerdem mandatierte DMB BDO (Federführung: Jan Odewald).

Die private Klinikgruppe Sana Kliniken erwirbt das Dreifaltigkeits-Krankenhaus von der Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg. Der Käufer wurde von Roever Broenner Susat Mazars beraten.

Die Schweizer Also Holding hat die französische BelP gekauft. BeIP bietet in Frankreich und Afrika IT-Dienstleistungen im Bereich der Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur inklusive des Supports und Serviceleistungen an. Also ein Komplettanbieter für die ITK-Industrie mit einem Umsatz von 7,8 Milliarden Euro. Also wurde von Corvel (Federführung: Philipp Jacobi) und Lexcom beraten, der Verkäufer von HBC Avocats.

Also hat außerdem die finnische Internet Smartsec gekauft, einen Anbieter von
Sicherheits- und Netzwerkprodukten. Hier hat ebenfalls Philipp Jacobi von Corvel den Käufer federführend beraten, außerdem hatte Also Castrén & Snellman mandatiert. Der Verkäufer wurde von Smartius beraten.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de

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