Jens Moritz, Ex-DACH-Chef des Expansion Capital Fonds beim PE-Investor EQT wird Berater bei Rautenberg&Company.

Rautenberg & Company

01.04.14
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EQT-Partner Jens Moritz geht zu Rautenberg & Company

Private-Equity-Mann Jens Moritz wird Berater. Der frühere DACH-Chef des auf den Midcap fokussierten Fonds des schwedischen PE-Investors EQT wechselt zum 1. April zur Private-Equity-Beratungsfirma Rautenberg & Company. Vom neu eröffneten Frankfurter Büro aus soll er seine Transaktionserfahrung einbringen.

Der frühere EQT-Partner Jens Moritz wechselt vom PE-Investor in die Beratung. Bei der neu formierten Firma Rautenberg & Company soll der 47-jährige frühere DACH-Chef der Business Line Expansion Capital von Frankfurt aus PE-Investoren betreuen. Gründer der Fima und Leiter des Düsseldorfer Büros ist Arndt Rautenberg, der frühere Strategie-Chef der Deutschen Telekom.

Von April 2007 war Moritz beim schwedischen Private-Equity-Haus EQT und 2008 maßgeblich an der Sausalitos-Transaktion beteiligt, 2010 an der Übernahme von Roeser Medical, einem Hersteller von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern für Krankenhäuser, sowie 2012 am Kauf des Sportlivedatenanbieters Sportradar (alle aus dem EQT Expansion Capital Fonds II). Vor seiner Zeit bei EQT war Moritz mehr als vier Jahre bei Bayern LB Private Equity in München und zuvor kurze Zeit bei West LB Equity Investments / West KB tätig. Seine Karriere begann der aus der Lüneburger Heide stammende Diplomkaufmann und ausgebildete Industriekaufmann als Wirtschaftsprüfer bei PwC.

Ganzheitliche Beratung für PE-Investoren

Moritz soll in seiner neuen Funktion seine Transaktionserfahrung aus mehr als fünfzehn Jahren Private Equity einbringen. Rautenberg versteht sich als unternehmerische Beratung, die ihre Interessenskongruenz mit den beratenen PE-Investoren auch durch Ko-Investments aus dem eigenen kleineren Private-Equity-Fonds untermauert. Ein erstes Beratungsmandat von Arndt Rautenberg ist das an den US-PE-Investor Hellman & Friedman verkaufte Onlineunternehmen Scout 24.

marc-christian.ollrog[at]finance-magazin.de