Wenn es nach dem Private-Equity-Investor KKR geht, soll der Rüstungselektroniker Hensoldt noch in diesem Jahr an die Börse gehen.

Hensoldt

FINANCE+ 08.09.20
Deals

KKR will Hensoldt an die Börse bringen

KKR will den Rüstungselektronikhersteller Hensoldt noch in diesem Jahr an die Börse bringen. Für den Finanzinvestor dürfte sich der Deal als sehr lukratives Investment entpuppen.

Neues Kapitel für den Rüstungselektronikhersteller Hensoldt: Der Finanzinvestor KKR will sein Portfoliounternehmen Hensoldt noch in diesem Jahr an die Börse bringen. Gelistet werden sollen die Aktien im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse. Gerüchte über einen baldigen IPO der Taufkirchener kochten bereits im Juli dieses Jahres hoch. Ursprünglich sollte ein Börsengang sogar schon für den April geplant worden sein, doch offenbar vereitelten die Corona-Turbulenzen an den Märkten zunächst die Pläne.

KKR will nun nicht nur Aktien aus dem eigenen Bestand an die Börse bringen, zusätzlich sollen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung gelistet werden. Wie viele Aktien aus dem eigenen Bestand KKR zunächst abgeben möchte, ist nicht bekannt, auch zur angepeilten Preisspanne gab es noch keine Angaben. Der IPO soll bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Da zwischen Ankündigung und Erstnotiz rund vier Wochen vergehen, könnte Hensoldt schon Anfang Oktober an der Börse sein.

KKR bleibt an Hensoldt beteiligt

FINANCE-Informationen zufolge wird KKR aber nicht sofort alle Anteile versilbern: Der Finanzinvestor möchte zunächst so viele Anteile an die Börse bringen, dass ein hinreichendes Free-Float-Level gegeben ist, heißt es in Finanzkreisen. Das dürfte 20 bis 30 Prozent der Anteile entsprechen. Anbieten will KKR die Papiere privaten und institutionellen Investoren in Deutschland sowie privaten Anlegern in anderen Ländern.

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