Marcus A. Wassenberg

Heidelberger Druckmaschinen AG

Name:
Marcus A. Wassenberg
Unternehmen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Ressort:
Finanzen und Financial Services
Position:
CFO seit September 2019
Ausbildung:
1993 beendet Marcus Wassenberg sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr Universität in Bochum als Diplom-Ökonom.
Geburtstag:
21.11.1966
Familie:
Keine Angaben
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Keine Angaben

Karriere

Seine Karriere beginnt Wassenberg 1998 bei dem Wirtschaftsprüfer BDO als Auditor. 1999 wird er zum ersten Mal CFO bei der PR-Agentur KohtesKlewes in Düsseldorf. 2006 wechselt er die Branche und wird Geschäftsführer der Luftfahrtgruppe Cirrus in München, wo er sechs Jahre bleibt. 2012 wird er CFO des Windanlagenbauers Senvion, 2015 geht er in gleicher Funktion zu dem Motorenbauer Rolls-Royce Power Systems an den Bodensee.

Dort leitet Wassenberg das Ressort Konzerndienstleistungen mit den Bereichen Controlling, Finanzen, IT-Anwendungen und Recht. Zusätzlich ist er auch Geschäftsführer der Rolls-Royce-Power-Systems-Tochter MTU. Im April 2019 kehrt er Rolls-Royce den Rücken, um ein halbes Jahr später als Finanzvorstand bei Heidelberger Druckmaschinen anzuheuern.

Karriere-Highlights:

1) Bei Rolls-Royce Power Systems ist Marcus Wassenberg in der Umsetzung von zwei Strategieprogrammen involviert.

2) Bei Heidelberger Druckmaschinen treibt Marcus Wassenberg tiefgehende Sanierungspläne voran. Neben Produkteinstellungen und umfassenden Stellenstreichungen holt der Finanzchef aus dem Treuhandvermögen des 2005 gegründeten Heidelberg Pension-Trust-Fonds die Liquiditätsreserven von 375 Millionen Euro in die Konzernbilanz zurück. Später im Jahr 2020 gelingt ihm auch eine Neuregelung der betrieblichen Altersversorgung, die das Eigenkapital von Heideldruck um 65 Millionen Euro stärkt.

3) Zudem fallen zwei M&A-Deals unter seine Ägide: Im November 2019 veräußert das Unternehmen seine Lackproduktions-Sparte Hi-Tech Coatings an den US-Mitbewerber ICP Group für knapp 39 Millionen Euro. Laut Unternehmensangaben soll der Deal einen Gewinn von 20 Millionen Euro eingebracht haben. Im Juli 2020 fädelt Wassenberg dann den Verkauf der Gallus-Gruppe an den Schweizer Verpackungskonzern Benpac ein. Während man den Kaufpreis mit 120 Millionen Euro beziffert, sieht man den Ertrag aus dem Geschäft im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Das Heben dieser stiller Reserven federt die bilanziellen Folgen der Coronakrise ab.