Oliver Schuster

Vossloh AG

Name:
Oliver Schuster
Unternehmen:
Vossloh AG
Ressort:
Geschäftsbereich Lifecycle Solutions; Zentralbereiche Recht, Compliance, IT, Einkauf, Rechnungswesen, Controlling, Kommunikation, Investor Relations, Interne Revision und Treasury
Position:
CFO seit März 2014, zusätzlich auch CEO seit Oktober 2019
Ausbildung:
Schuster hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim sowie an der Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen studiert. Studienschwerpunkte waren Betriebliche Steuerlehre, Prüfungswesen und Unternehmensberatung. 
Geburtstag:
28.11.1964
Familie:
Verheiratet
Ehrenamt:
Mitglied im Landeskuratorium Nordrhein-Westfalen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft
Hobbies:
Laufen, Mountainbiking, chinesische Geschichte, Bauhaus

Karriere

Oliver Schuster startet seine Karriere bei den Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Burret & Burret (1994 bis 1995) und PricewaterhouseCoopers (1996 bis 2000). Anschließend wechselt er zum Halbleiterhersteller Infineon, wo er zunächst leitende Funktionen im Konzerncontrolling übernimmt. Im Anschluss führt er als kaufmännischer Leiter bis zum Jahr 2012 verschiedene operative Geschäftssegmente. Ab März 2012 übernimmt er als Vorstandsmitglied bei dem Spezialchemieproduzenten SKW Stahl-Metallurgie das Ressort Finanzen.

Im März 2014 wechselt er als CFO zu dem Bahntechnikhersteller Vossloh, der in den Folgejahren diverse Kostensenkungs- und Strukturprogramme durchläuft. Im September 2019 wird Schuster zusätzlich zu seinen Aufgaben als Finanzchef auch noch zum CEO des Unternehmens befördert und mit einem Vertrag bis zum Jahr 2025 ausgestattet.

Karriere-Highlights:

1)  Erfolgreicher Turnaround des Geschäftsbereichs „Wireline Communications“ bei Infineon. Konsequentes Kosten- und Working-Capital-Management, Fokussierung auf profitable und wachstumsstarke Produkte und Serviceangebote. Es folgt die kaufmännische Verantwortung für den Aufbau und Organisation der neu gegründeten Division „Industrial & Multimarket“ bei Infineon. Einführung weltweit einheitlicher Geschäftsprozesse und Führungsstrukturen, umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung von Profitabilität und Geschäftswertbeitrag

2)  Neustrukturierung der Konzernfinanzierung von Vossloh im Wege eines Konsortialkredites über 500 Millionen Euro im Mai 2015 einhergehend mit einer deutlichen Reduktion der laufenden Finanzierungskosten. Es folgen Kapitalerhöhungen im Frühjahr 2016 mit einem Bruttoemissionserlös von mehr als 120 Millionen Euro, im Juni 2016 mit einem Erlös von 49 Millionen Euro und im Juni 2019 über 38 Millionen Euro.

3)  Restrukturierung und Neuausrichtung von Vossloh zu einem spezialisierten Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Bahninfrastruktur. Dazu gehören auch die Verkäufe diverser unterdurchschnittlich profitabler Randbereiche: 2015 verkauft Vossloh das spanische Lokomotivengeschäft an die Schweizer Stadler Rail, im August 2019 den deutschen Lokomotivenbau an an die chinesische CRRC. Im Oktober 2019 folgt die Trennung von der US-Tochter CTM.


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