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Gasverknappung setzt Unternehmen zu

Angesichts des Ukraine-Kriegs kommt der KfW erneut eine wichtige Rolle zu. Foto: KfW-Bildarchiv/Thorsten Futh
Angesichts des Ukraine-Kriegs kommt der KfW erneut eine wichtige Rolle zu. Foto: KfW-Bildarchiv/Thorsten Futh

Seit mehr als vier Monaten tobt in der Ukraine der russische Angriffskrieg. Das hat inzwischen spürbare Auswirkungen auf deutsche Unternehmen. Manche sind direkt in ihrem Geschäft in Russland oder in der Ukraine betroffen, andere spüren die deutlich gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise oder müssen mit gestörten Lieferketten zurechtkommen.

Seit Anfang Mai besteht aber Abhilfe: Mit dem KfW-Kreditprogramm unterstützt die Bundesregierung „vom Ukraine-Krieg nachweislich betroffene Unternehmen“. Es orientiert sich an dem Sonderkredit-Programm, das in der Coronakrise aufgesetzt wurde.

Bislang noch geringe Nachfrage nach Ukraine-Hilfskrediten

Doch die Nachfrage nach diesen Ukraine-Hilfskrediten hält sich im Moment noch in Grenzen. „Bislang hat nur eine niedrige Anzahl unserer Firmenkunden einen Antrag für dieses KfW-Kreditprogramm gestellt“, sagt beispielsweise Andreas Wagner, der den Bereich Sonderfinanzierungen bei der Hypovereinsbank leitet. Ähnliches ist auch von anderen Marktteilnehmern zu hören.

Info

Die KfW bestätigte Anfang Juli auf Anfrage von FINANCE lediglich, dass Anträge eingegangen und auch „zum weit überwiegenden Teil“ bereits zugesagt worden seien. Konkrete Zusagezahlen nannte die staatliche Förderbank allerdings nicht. Diese würden erst bei der Halbjahresberichterstattung am 10. August veröffentlicht. Ein Sprecher der KfW sagte zudem: „Aktuell hat sich der Konflikt in der Breite der Unternehmen noch nicht in einer Weise auf deren Finanzlage niedergeschlagen, dass diese das Programm in hohem Maße in Anspruch nehmen.“

Die aktuell noch geringe Nachfrage hat ihre Gründe. Zum einen war das KfW-Kreditprogramm von Anfang an sehr eng und fokussiert zugeschnitten, der Kreis der möglichen Antragsteller klein.

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