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Ukraine-Krieg: Massiver Spread-Anstieg am Bondmarkt

Die Statue der Gründer von Kiew auf dem Maidanplatz in der Ukraine.
Die Statue der Gründer von Kiew auf dem Maidanplatz in der Ukraine. Foto: EvrenKalinbacak - stock.adobe.com

Die russische Invasion in der Ukraine am 24. Februar war auch für die Kapitalmärkte ein Schock: In der Woche nach Kriegsbeginn traute sich kein Unternehmen an den Anleihemarkt, Emissionen wurden entweder aufgeschoben oder ganz abgesagt. Schon in den Wochen davor war Zurückhaltung zu spüren. „Ab dem 15. Februar hatten sich fast nur Unternehmen mit besonders guten Bonitäten an den Markt getraut“, sagt LBBW-Analyst Matthias Schell. Darunter waren auch einige deutsche Konzerne wie Siemens, die Deutsche Bahn und die Deutsche Börse.

Nach und nach taute der Markt aber wieder etwas auf. Die ersten Transaktionen gab es ab dem 3. März, wenn auch noch zaghaft. Am 8. März wagten sich dann wieder eine Reihe von Emittenten an den Markt, darunter auch BASF. Die Ludwigshafener sammelten 2 Milliarden Euro ein. Eine Tranche über 1 Milliarde Euro läuft über vier Jahre und wird mit 0,75 Prozent verzinst. Die zweite Tranche war ein Green Bond mit dem gleichen Volumen, neunjähriger Laufzeit und einem Kupon von 1,5 Prozent. Vergangene Woche folgte dann auch Lanxess: Das Chemieunternehmen emittierte einen ESG-linked Bond in Höhe von 600 Millionen Euro, der mit 1,75 Prozent verzinst wird. Der Markt für Neuemissionen scheint derzeit wieder aktiver zu werden.

Dass Bondplatzierungen aufgrund der gestiegenen Unsicherheit aber kein Selbstläufer sind, zeigt die Emission der EnBW: Das Energieunternehmen emittierte am gleichen Tag wie BASF eine Anleihe, zog diese aber vor Platzierung noch zurück. Gemischte Signale also am Anleihemarkt. Was macht das mit den Spreads? Und wie reagieren die Märkte auf den erwarteten Zinsanstieg sowie den Rückzug der EZB aus dem Markt für Corporate Bonds?

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