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Esprit steht vor riskantem Neuanfang

Esprit möchte mit einer neuen Strategie in Asien wieder durchstarten.
Esprit

Normalerweise ist das Weihnachtsgeschäft eine der umsatzstärksten Zeiten im Jahr – auch für Modeunternehmen. Dieses Mal war alles anders: Der zweite Lockdown infolge der Coronavirus-Krise sorgte für geschlossene Läden, leergefegte Einkaufsstraßen und ruhige Innenstädte.

Alles andere als ruhig ging es dagegen in der Ratinger Zentrale von Esprit zu. Kurz vor Weihnachten teilte das Modeunternehmen mit, dass CEO Anders Kristiansen und CFO Johannes Schmidt-Schultes Esprit spätestens Ende Februar verlassen werden. Kurz zuvor hatten sechs deutsche Esprit-Gesellschaften das Schutzschirmverfahren hinter sich gelassen. Im neuen Jahr wurde bekannt, dass auch COO Marc Andreas Tschirner geht.

Warum das Managementbeben? Völlig überraschend kommen diese Schritte für Unternehmensbeobachter nicht, schließlich wollte der neue Großaktionär das Management bereits im vergangenen Sommer loswerden. 

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