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Wer finanziert eigentlich noch die Autozulieferer?

Vor allem kleinere Autozulieferer haben zunehmend Schwierigkeiten, Geldgeber zu finden.
Golf_MHNK – stock.adobe.com

Es war eine der wenigen Übernahmefinanzierungen in der deutschen Autozuliefererbranche im vergangenen Jahr: Im November 2020 verkaufte die Diehl Gruppe ihre Tochter Sundwiger Messingwerk an den Finanzinvestor Deutsche Invest Mittelstand. Das Unternehmen aus Hemer im Sauerland stellt Bänder und Drähte aus Kupferlegierungen her, die vor allem in der Automobilbranche zum Einsatz kommen. Finanziert wurde die Übernahme durch den Schweizer Private-Debt-Fonds Patrimonium.

„Vor zwei, drei Jahren hätten wir solche Transaktionen noch mit Banken stemmen können“, berichtet Philipp Widmaier, Head of Debt Advisory bei der Managementberatung Goetzpartners, die die Sundwiger Messingwerke bei der Akquisitionsfinanzierung beraten hat. „Jetzt geht das nicht mehr.“ Die Banken würden selbst bei Transaktionen mit niedrigen Verschuldungsgraden abwinken: „Bestehendes Geschäft im klassischen Mittelstand wird nur noch verwaltet. Es geht darum, glimpflich aus Engagements in der Autobranche rauszukommen“, meint der Finanzierungsberater.

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