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Wie Metro und Ceconomy den De-Merger vermurkst haben

Der tschechische Investor Daniel Kretinsky hat es auf Metro abgesehen, Ceconomy ächzt unter Managementfehlern.
Metro

Unternehmen, die keiner haben will: Das ist die Spezialität von Daniel Kretinsky. Der tschechische Milliardär ist damit reich geworden, dass er schlecht geführte Energiefirmen aufgekauft und sie auf Profitabilität getrimmt hat. Von seiner Heimat aus expandierte Kretinsky in die Slowakische Republik, nach Ungarn, Polen, Großbritannien und Deutschland. 2016 übernahm der heute 43-Jährige ein Braunkohlerevier in der Lausitz – obwohl damals schon absehbar war, dass Deutschland aus der Kohle aussteigen würde.

Und jetzt hat Kretinsky die Metro im Visier: Auch für den Handelsriesen konnte sich zuletzt kein Investor mehr begeistern. Bei dem einstigen Dax-Konzern geht es seit Jahren bergab: Nachdem die Düsseldorfer durch Zukäufe zu einem hochverschuldeten Gemischtwarenladen mutiert waren, trat Konzernlenker Olaf Koch an, Metro gesundzuschrumpfen.

2015 verkaufte er Kaufhof, zwei Jahre später spaltete er den Handelsriesen auf: Aus der alten Metro wurde Ceconomy mit den Marken Saturn und Media Markt. Der neuen Metro schlug er das Lebensmittel- und Großhandelsgeschäft zu. „Zurück zu den Wurzeln" lautete die Marschroute.

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