Neue Spielwiese für Private Equity: Wie finanziert man asset-heavy Deals?

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Es waren Deals, die in der Private-Equity-Branche ein gewisses Aufsehen erregt haben, weil bei ihnen Finanzinvestoren in komplizierten Carve-outs sehr anlagenintensive Geschäfte von Großkonzernen übernommen haben: Aequita hat Chemieaktivitäten von Lyondell Basell gekauft und Mutares Chemiegeschäfte von Sabic sowie das Regasifizierungsgeschäft des finnischen Wärtsilä-Konzerns. Dem Vernehmen nach sind gerade noch weitere ähnliche Transaktionen in der Anbahnung.

„Die Verkäufer wollen sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren, und die Investoren erkennen, dass die Zahlen dieser Assets eigentlich gar nicht so schlecht sind und sich aus ihnen was machen lässt. Das ist eine interessante neue Spielwiese für Private Equity“, sagt Alfons Maria Gracher, Gründer der gleichnamigen Finanzierungsberatung, bei FINANCE TV zu den Hintergründen dieses Trends.

Er weiß aber auch, wie schwierig es ist, die enormen Finanzierungsmittel aufzutreiben, die zur Herauslösung dieser Geschäfte aus ihren Mutterkonzernen nötig sind – insbesondere, wenn kein anderer Konzern als Käufer auftritt, sondern ein Finanzinvestor eine komplett neue Finanzierungsstruktur aufbauen muss.

Darum geht es im FINANCE-TV-Talk:

  • Was die entscheidenden Dinge sind, die auf der Finanzierungsseite geregelt werden müssen
  • Wo und bei wem man diese Gelder finden kann
  • Ob die gefundenen Finanzierungen den übernommenen Unternehmen auch eine Rückkehr auf den Wachstumspfad ermöglichen, und
  • Ob die Pleite des Solarparkbetreibers Enerparc diesen Deal-Trend schon wieder beenden könnte

Die Gesprächsteilnehmer

Host: Michael Hedtstück
Gast: Alfons Maria Gracher (Gründer und Geschäftsführer, Gracher)

Hinweis: Dieser Talk entstand in Kooperation mit Gracher.

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