Die Managementberatung Horváth hat eine neue Tochtergesellschaft namens Evolvens gegründet. Deren Consultants sollen nicht als strategische Managementberater agieren, sondern in den Unternehmen konkret bei der praktischen Umsetzung von Digitalisierungs– und Transformationsprojekten anpacken.
„Als Implementierungspartner für große Digitalisierungs- und Transformationsprojekte deckt Evolvens die steigende Kundennachfrage bei oft langjährigen Projektvorhaben mit hohem operativem Unterstützungsbedarf ab“, erklärt Horváth-CEO Helmut Ahr den Ansatz. Demnach hat die Beratung „großen Bedarf“ an externen Kräften bei der Umsetzung „langfristig angelegter Digitalisierungs- und Transformationsprojekte“ ausgemacht. Dabei soll es vor allem um Projektmanagement, Prozessmanagement, Change-Management und digitale Transformation gehen.
Zum Start wollen sich die Evolvens-Berater auf Projekte im deutschen Heimatmarkt konzentrieren. Im Fokus stehen die kriselnde Automotive-Industrie sowie der öffentliche Sektor, der ebenfalls hohen Transformations- und speziell Digitalisierungsbedarf hat.
Gaydoul und Manner bilden das Evolvens-Führungsduo
„Unternehmen, die unter den aktuellen Rahmenbedingungen wie hohem Kostendruck die Herausforderung haben, Transformationsmaßnahmen in Time und Budget zu bewältigen, haben mit Evolvens einen tatkräftigen Partner an der Seite“, wirbt Horváth-Partner Ralf Gaydoul zum Start. Er bildet zusammen mit Simon Arne Manner die Geschäftsführung von Evolvens.
Co-Geschäftsführer Manner ist ebenfalls Partner bei Horváth und verantwortet dort den Sektor Public & Healthcare sowie als Leiter den Standort in Hamburg. Ralf Gaydoul wiederum ist für den Automotive-Sektor sowie den Bereich Aerospace & Defense verantwortlich. Zudem ist er Standortleiter in München. Die neu gegründete Tochter Evolvens dagegen hat ihren Firmensitz in Stuttgart, ebenso wie die Holding der Horváth-Gruppe.
Horváth hatte zuletzt erst das Geschäft im Bereich Künstliche Intelligenz ausgebaut. Dafür hatte das Consulting-Haus den Stuttgarter KI-Spezialisten Studicon übernommen.
Lena Scherer ist Redakteurin bei FINANCE. Sie hat Publizistik, Anglistik und Komparatistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz studiert und nebenbei für verschiedene Redaktionen gearbeitet. Bevor sie zu FINANCE kam, war sie mehr als acht Jahre lang beim Branchen-Fachdienst buchreport aktiv, zuletzt als Co-Chefredakteurin. Dort hat sie unter anderem Marktanalysen vorgenommen sowie die Bereiche Fachinformation, Recht/Wirtschaft/Steuern und Digitales betreut.
