Überfordert Private Equity Unternehmen und ihre CFOs?

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Buy and Build, Expansion ins Ausland, und nebenher noch die Einführung eines ERP-Systems und der Aufbau einer starken zweiten Managementebene: Das ist kein untypisches Value-Creation-Programm für ein Private-Equity-Investment im deutschen Mittelstand. Früher, als das Geschäft noch ruhiger und der Performancedruck geringer war, wurden diese Werthebel von verschiedenen Eigentümern nacheinander bewegt – inzwischen soll das oft gleichzeitig in nur vier bis fünf Jahren gelingen.

„Die Herausforderungen für die Management Teams werden immer größer“, sagt der erfahrene Manager Oliver Doerner, der in den vergangenen 20 Jahren an mehreren Private-Equity-Projekten als CEO oder CFO beteiligt war. Sein Rat: „Alle Beteiligten müssen gemeinsam der Ursache der Underperformance auf den Grund gehen, anstatt hektisch an den Symptomen herumzudoktern.“

Unter anderem diese Fragen beantwortet dieses Interview:

  • Tun die Finanzinvestoren mehr als früher, um ihre Managementteams zu unterstützen?
  • Wann ist aus Managementsicht der Punkt erreicht, an dem aus einer ambitionierten Change-Agenda eine Überforderung wird?
  • Und wie bekommt man eine aus dem Ruder laufende Transformation gemeinsam wieder unter Kontrolle?

Die Gesprächsteilnehmer

Host: Michael Hedtstück
Gast: Oliver Doerner

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