Getting Deals Done

Abonnements

Startseite Banking & Berater Kanzleien Linklaters ernennt Andreas Steck zum Europa-Chef

Linklaters ernennt Andreas Steck zum Europa-Chef

In Europa ist Linklaters in insgesamt 12 Ländern mit 17 Büros aktiv.
In Europa ist Linklaters in insgesamt 12 Ländern mit 17 Büros aktiv. Foto: Tobias Arhelger - stock.adobe.com

Die Kanzlei Linklaters hat Andreas Steck zum Regional Managing Partner für Europa ernannt. Steck, der bislang das Deutschland-Geschäft leitet, wird die Position zum 1. Januar 2022 übernehmen. Sein Stellvertreter wird Nuno Ferreira Lousa, der bisher das Geschäft in Westeuropa verantwortete. Linklaters schafft mit der Gesamtverantwortung für Europa eine neue Rolle für Steck. Bisher gab es bei der Großkanzlei keine übergeordnete Leitung für den gesamteuropäischen Markt.

Steck wollte kanzleiweiter Managing Partner werden

Steck und seine Vertretung Lousa übernehmen gemeinsam die Führung aller 17 europäischen Büros von Linklaters. Steck bezeichnete Europa als „wichtiges Kraftzentrum“ für die Sozietät. Dieses wolle das Unternehmen durch eine stärkere Kooperation zwischen den einzelnen Regionen weiter ausbauen.

Leitet künftig das Europa-Geschäft: Andreas Steck.
Foto: Linklaters.

Das Führungsduo Steck/Lousa wird auch in den neuen Rollen weiterhin Teil des Executive Committees sein, dem weltweiten Steuerungsgremium von Linklaters. Die erweiterte Europa-Verantwortung bringt nun doch noch mehr Zuständigkeiten für Steck, der bereits im zurückliegenden Sommer nach Höherem gegriffen hatte. Vor wenigen Monaten  hatte Steck sich als kanzleiweiter Managing Partner beworben, er war einer von zwei Kandidaten. Die Wahl fiel aber letztlich auf seinen britischen Kollegen, den Kapitalmarktrechtler Paul Lewis.

Neuer Deutschland-Chef soll im Frühjahr übernehmen

Steck wird seine aktuelle Position als deutscher Senior Partner zunächst bis zum Ende der Amtszeit im Frühjahr 2022 weiterführen. Sein Nachfolger wird im kommenden Jahr von der Partnerschaft der Sozietät gewählt. Fest steht aber bereits: Die Person soll als German Senior Partner ebenfalls Teil des Executive Committees sein. Damit baut der europäische Teil der Kanzlei seine Position im globalen Steuerungsgremium von derzeit zwei auf künftig auf drei Mitglieder aus.

Andreas Steck begann seine Karriere als Bankkaufmann bei der deutschen Privatbank Sal. Oppenheim (heute verschmolzen auf die Deutsche Bank). Im Jahr 2000 stieg er bei Oppenhoff & Rädler (heute Linklaters) ein und wurde dort 2004 zum Partner ernannt. Stecks Expertise liegt besonders im Bank- und Bankaufsichtsrecht. Seit 2016 verantwortet Steck als German Senior Partner das Deutschlandgeschäft von Linklaters und führt ein Team von rund 300 Anwältinnen und Anwälten an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. In Europa sind insgesamt rund 1.200 Juristen in zwölf Ländern für Linklaters tätig, darunter 190 Partner.

paul.siethoff[at]faz-bm.de

Themen