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Kanzleiticker: GvW, Ebner Stolz, McDermott

Die Kanzlei Graf von Westphalen nimmt Dominic Köstner und Melanie Eilers in den Kreis ihrer Equity Partner auf. Foto: GvW

GvW erweitert Partnerkreis

Mit Melanie Eilers und Dominic Köstner nimmt die Kanzlei GvW Graf von Westphalen zum 1. Januar 2022 zwei neue Gesichter in die Equity Partnerschaft auf.

Köstner ist seit 2017 am GvW-Büro in Shanghai aktiv. Vor seinem Wechsel zu Graf von Westphalen war er mehrere Jahre in einer auf M&A spezialisierten US-Kanzlei in München tätig. Neben seiner fachlichen Expertise im deutschen Recht verfügt Köstner über umfassende Kenntnisse der kulturellen Besonderheiten in China und im chinesischen Recht. Sein Schwerpunkt in der Beratung liegt in der Begleitung grenzüberschreitender M&A-Transaktionen mit China-Bezug. Melanie Eilers ist seit 2011 bei GvW in Hamburg tätig und auf die Beratung bei Immobilientransaktionen und Projektentwicklungen spezialisiert.

Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar ernennt GvW zudem mehrere Eigengewächse der Kanzlei zu Assoziierten Partnern, darunter Uli Hochdorfer und Laurens Klinkert. Hochdorfer hat sich am GvW-Standort München vor allem auf die Beratung in Fragen des Insolvenzrechts spezialisiert. Laurens Klinkert ist im Büro der Kanzlei in Hamburg im Bereich Corporate und M&A tätig. Er berät Klienten bei strategischen M&A-Deals sowie Venture Capital und Private Equity.

Darüber hinaus wurden Christof Kleinmann und Robert Theissen für zwei weitere Jahre als Managing Partner von GvW bestätigt. Neu im Partnerrat ist dabei die Düsseldorfer Partnerin Bettina Meyer-Hofmann, die künftig gemeinsam mit Ronald Steiling und David Wende das Kontrollgremium bildet.

Ebner Stolz stärkt Restrukturierungsteam

Seit Oktober zählt Vincent Tiepold zum Team von Ebner Stolz. Foto: Ebner Stolz

Verstärkung im Bereich Restrukturierung und Insolvenz haben die Rechtsanwälte von Ebner Stolz am Standort Frankfurt bekommen. Seit Oktober zählt Vincent Tiepold zum Team der Kanzlei. Der 45-Jährige berät als neuer Counsel die Klienten der Kanzlei zur Restrukturierung und Insolvenz. Tiepold kommt vom Konkurrenten Luther, wo sein Beratungsschwerpunkt zuletzt in den Bereichen Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahren sowie Distressed M&A lag. Zuvor war Vincent Tiepold bereits mehrere Jahre als Insolvenzverwalter tätig.

Mit dem Neuzugang baut Ebner Stolz seine Restrukturierungs-Praxis, die bislang vom Kölner Partner Hendrik Groß betreut wird, weiter aus. Das interdisziplinäre Team besteht aus Unternehmensberatern, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern.

McDermott ernennt neue Partner

Die Sozietät McDermott Will & Emery ernennt mit Wirkung zum 1. Januar sieben ihrer Rechtsanwälte in Deutschland zu Partnern sowie eine weitere zur Counsel.

Den Sprung zum Partner haben Stefanie Soltwedel, Sebastian Bonk, Matthias Distler und Benedikt Schulz aus dem Düsseldorfer Büro der Kanzlei geschafft. Während sich Soltwedel und Distler auf die Beratung im Bereich Dispute Resolution fokussieren, liegt Bonks Schwerpunkt im Bereich Corporate/M&A. Auf die Beratung rund um Restrukturierungen hat sich Neu-Partner Benedikt Schulz spezialisiert.

Partner werden auch Renate Prinz, Richard Gräbener und Deniz Tschammler. Während sich Richard Gräbener am Standort München auf die Beratung in Rechtsschutz und Prozessführung konzentriert, berät Deniz Tschammler sowohl von dort als auch aus dem Büro in Frankfurt zu Rechtsfragen im Health-Care- und Life-Science-Sektor.

Auf den Bereich Corporate/M&A hat sich Renate Prinz spezialisiert. Sie zählt zum Kölner Team der Kanzlei. Ebenfalls im Kölner Büro von McDermott ist Carina Kant. Die Anwältin für Kartellrecht steigt mit Jahresbeginn zur Counsel auf.

Weitere Personalien

Wechsel im Management: Die Partnerversammlung von Heuking Kühn Lüer Wojtek hat Mitte November ihr Management neu gewählt. Neues Mitglied in dem fünfköpfigen Gremium ist Boris Dürr, Partner am Münchner Standort der Kanzlei. Er folgt auf Hans Gummert, der sich nach rund zwölf Jahren im Management nicht erneut zur Wahl gestellt hatte. Dürr ist seit 2011 Partner bei Heuking und Co-Leiter der Praxisgruppe Gesellschaftsrecht/M&A. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Corporate, M&A und Private Equity. Managing Partner bleibt Andreas Urban, der ebenso wie die übrigen Partner des Managements, Pär Johansson, Johan Schneider und Philip Kempermann, im Amt bestätigt wurde.

Mit Alexander Steinbrecher verstärkt SKW Schwarz seine Litigation- und Corporate-Praxis in Berlin. Der 45-Jährige gilt als renommierter Experte für Streitbeilegung und wechselt als Of Counsel von Wagner Arbitration zu SKW. Mit dem Neuzugang will die Kanzlei neben Schiedsverfahren, Mediation sowie M&A auch den Bereich Legal-Tech stärken. Steinbrecher bleibt zugleich als Rechtsabteilungsleiter in einem Großunternehmen tätig.

Finnegan, Henderson, Farabow, Garrett & Dunner ist bald auch in Deutschland vertreten. Die Kanzlei, die sich auf den Bereich Patentrecht spezialisiert hat, wagt mit der Eröffnung eines Büros in München zum Januar 2022 auch den Sprung auf den deutschen Markt. Als Leiter für das deutsche Büro, das nach London der zweite Standort der Kanzlei in Europa wird, hat Finnegan Jochen Herr gewonnen. Der Experte für Patentprozessführung kommt von Baker McKenzie, wo er in den vergangenen neun Jahren ebenfalls deren deutsche Praxis für Patentstreitigkeiten aufgebaut hat. Herr verfügt zudem über Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Patentrecht und Kartellrecht.

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Kanzleien

Die höchsten Gehälter für Berufsanfänger und für erfahrene Juristen, die prominentesten Wechsler und die rührigsten M&A-, Private-Equity- und Restrukturierungsanwälte: Wie die großen Wirtschaftskanzleien mit ihren Corporate- und Kapitalmarktdesks im Markt unterwegs sind, lesen Sie hier.

Mit Wirkung zum 1. November hat Allen & Overy in Deutschland drei neue Counsel berufen. Von Frankfurt aus berät Charlotte Willemer Klienten der Kanzlei bei Krisen, Restrukturierungen und Insolvenzen. Zu ihren Schwerpunkten zählen Haftungsklagen sowie Streitigkeiten im Kontext von Transaktionen oder Finanzierungen. Darüber hinaus verfügt sie über Erfahrung mit Prozessen zu handels- und gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten sowie in Fragen der Managerhaftung. Mit Willemers Ernennung will die Kanzlei die Schnittstelle zwischen Restrukturierung und Litigation stärken.

Ebenfalls am Standort Frankfurt berät Daniela Schmitt zum internationalen Kapitalmarktrecht. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf dem Derivategeschäft sowie grenzüberschreitenden strukturierten Finanzierungen. Zu ihren Mandanten zählen internationale Banken und Finanzinstitute. Sebastian Remberg ist im Hamburger Büro von Allen & Overy tätig und berät Investoren zu M&A-Transaktionen, Buy-outs sowie Management-Incentive-Programmen und Shareholder Agreements. Seinen Schwerpunkt in der Beratung hat Remberg dabei auf die Branchen Life Sciences und Chemie gelegt.

Auch bei Linklaters durften sich jüngst zwei Juristen über eine Beförderung freuen. Die Kanzlei hat Julian Böhmer und Yukiko Hitzelberger-Kijima mit Wirkung zum 1. November zu Counseln ernannt. Böhmer ist seit 2012 Teil des Teams von Linklaters und spezialisiert auf die Beratung bei Umstrukturierungen und M&A-Transaktionen. Darüber hinaus ist der Rechtsanwalt und Steuerberater als Lehrbeauftragter für Steuerrecht an der Universität Bielefeld tätig. Yukiko Hitzelberger-Kijima berät Unternehmen im Bereich Arbeitsrecht mit dem Fokus auf Transaktionen und Umstrukturierungen. Sie ist seit 2004 als Rechtsanwältin tätig und wechselte 2020 zu Linklaters.

Norton Rose Fulbright hat den Counsel Malte Ingwersen für die Corporate- und M&A-Praxis der Kanzlei am Hamburger Standort gewonnen. Der 38-Jährige war zum 1. November von Latham & Watkins zu Norton Rose Fulbright gewechselt und berät bei M&A-Transaktionen, schwerpunktmäßig im Bereich Private Equity. Vor seiner Zeit als Senior Associate bei Latham & Watkins hatte Ingwersen seine Karriere 2013 bei Hogan Lovells gestartet.

Neuzugang für Loscheder: Nils Derksen ist seit 1. November neuer Salary-Partner im Kölner Büro der Kanzlei. Derksen kommt von Freshfields Bruckhaus Deringer, wo er bislang als Associate tätig war. Die Kanzlei will mit ihm die Restrukturierungsberatung als Teil ihrer Corporate-Praxis ausbauen. Bei Freshfields hatte der 38-Jährige seit 2014 zunächst im Kölner und später im Düsseldorfer Büro Klienten bei Restrukturierungen und Insolvenzen, aber auch bei M&A-Transaktionen wie Carve-Outs beraten.

Malte Ingwersen ergänzt seit November das Team von Norton Rose Fulbright in Hamburg. Foto: Norton Rose Fulbright

Am Frankfurter Standort von Baker Tilly stehen die Zeichen auf Wachstum: Die Kanzlei vergrößert ihr Team in der Bankenmetropole und hat dafür vier Direktoren gewonnen, darunter die Rechtsanwältin Julia Christine Pohl. Pohl wechselt von der Kanzlei GvW Graf von Westphalen zu Baker Tilly und wird dort das Litigation-Team verstärken. Bei GvW war sie seit 2015 tätig, zuletzt als Senior Associate. Spezialisiert hat sich die Juristin auf zivil- und handelsrechtliche Streitigkeiten. Im Team von Litigation-Partnerin Gertraud Bauer soll Pohl in Frankfurt den Bereich mit auf- und ausbauen.

David Santoro verstärkt als neuer Counsel seit 1. November das ECM-Team von White & Case. Der Kapitalmarktexperte kommt von Clifford Chance, wo er als Senior Associate tätig war und schwerpunktmäßig bei Börsengängen, Kapitalerhöhungen und Anleiheemissionen beraten hat. Santoro ist zudem als Attorney-at-Law in New York zugelassen.

DLA Piper hat zum 1. November mit Justus Herrlinger einen neuen Partner im Bereich Kartellrecht für den Hamburger Standort gewonnen. Gleichzeitig soll der Neuzugang auch die Schnittstelle zur Corporate/M&A-Praxis der Kanzlei bilden. Herrlinger kommt von White & Case, wo er seit 2004 als Anwalt tätig war, zuletzt als Partner. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter für Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht an der Leuphana Universität Lüneburg tätig und Mitglied des Kuratoriums des Instituts für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb (FIW). Herrlingers Team in Hamburg sollen zudem zwei Associates ergänzen.

thomas.holzamer[at]finance-magazin.de

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Thomas Holzamer ist Redakteur bei FINANCE und verfolgt schwerpunktmäßig die aktuellen Entwicklungen im Banken-Sektor, speziell das Firmenkundengeschäft. Er hat Politikwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt studiert. Vor FINANCE arbeitete Thomas Holzamer mehr als 12 Jahre in den Redaktionen der Mediengruppe Offenbach-Post, zunächst als verantwortlicher Redakteur für Sonderpublikationen, später im Lokalen.

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