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Kapitulation am Private-Equity-Markt?

No risk no fun: Die deutschen Private-Equity-Investoren stürzen sich ins Jahresendgeschäft.
SindreEspejord/Thinkstock/Getty Images

Neue Höchstwerte bei Geschäftsaussichten und Finanzierungsbedingungen: Mit ausgesprochen starkem Rückenwind gehen die in Deutschland tätigen Private-Equity-Häuser in das Jahresendgeschäft, wie das heute veröffentliche FINANCE Private Equity Panel zeigt – eine anonyme Marktumfrage von FINANCE und der Kanzlei CMS unter mehr als 50 führenden Private-Equity-Häusern.

Die nochmalige Verbesserung der Investitionsbedingungen führt zu einer unerwarteten Trendumkehr. Wechselten im Lauf des ersten Halbjahrs noch viele Private-Equity-Manager ins Verkäuferlager, kehren sie nun wieder zurück und zeigen sich hungrig auf Neu-Investments.

„Wer nicht die Zeit oder die Nerven hat, auf einen Rückgang der Kaufpreise zu warten, muss sich auch um Neu-Investments kümmern – auch wenn die Preise aus Sicht der Käufer schmerzhaft hoch sind“, meint Tobias Schneider, Partner und Private-Equity-Spezialist der Kanzlei CMS, zur aktuellen Lage am deutschen PE-Markt.

Debt-Fonds drücken auf die Konditionen

Solange weiter derart viel Kapital in den deutschen Mid-Market strömt, ist ein deutlicher Rückgang der Bewertungen jedoch nicht zu erwarten. Im Lichte von extrem aggressiven Debt-Fonds, die die Banken aus manchen M&A-Prozessen in Deutschland inzwischen schon komplett verdrängt haben, steigt die Einstufung der FINANCE-Panelisten zum Finanzierungsumfeld auf extrem hohe 8,66 von maximal möglichen 10 Punkten.

Die ausführliche Ergebnispräsentation des aktuellen FINANCE Private Equity Panels kann hier heruntergeladen werden.

Info

Keine wichtigen Entwicklungen am PE-Markt mehr verpassen – die FINANCE-Themenseite zu Private Equity.

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