Ein Mineralölkonzern steht vor einem Problem: Das Unternehmen und sein CFO suchen einen Controller. Die Suche gestaltet sich jedoch schwierig, der Fachkräftemangel sorgt auch im Finanzbereich für erhebliche Engpässe. Hinzu kommt: Viele potentielle Kandidaten sind durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine verunsichert. Sie schätzen die Sicherheit eines bestehenden und unbefristeten Arbeitsverhältnisses.
Über einen Headhunter kommt dann doch ein ideal scheinender Kandidat ins Gespräch. Der Bewerber bringt die perfekten Voraussetzungen mit und ist an einem Wechsel zu dem Mineralölkonzern ernsthaft interessiert. Auch menschlich passt es in den Vorstellungsrunden. Alles super? Nein, es gibt ein Problem: das Preisschild. Der Kandidat wünscht sich 90.000 Euro Jahresgehalt. Das erscheint dem CFO und seinem Finanzleiter für die zu besetzende Stelle sehr hoch; der Konzern hat einen Tarifvertrag, und ein solches Gehalt würde deutlich darüber liegen. Zudem hat der potentielle Mitarbeiter erst wenig Berufserfahrung. Wie forsch die Gehaltsforderung ist, wissen allerdings nur der Kandidat und der Headhunter: Der Bewerber verdient aktuell gerade einmal 60.000 Euro im Jahr. Was soll das Unternehmen jetzt tun?
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