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Was Big Data beim Working Capital Management leisten kann

Bühler Leybold Optics, tätig in der Beschichtung von Glas, hat sein Working Capital verbessert. Der COO berichtet über seine Erfahrungen.
tomasworks/Thinkstock/Getty Images

57 Milliarden Euro: So viel könnten deutsche Unternehmen an Kapital freisetzen, wenn sie ihr Umlaufvermögen besser managen, ist das Ergebnis der PwC-Studie „Bridging the Gap“. Zwar steht in vielen Unternehmen das Thema Working Capital Management ganz oben auf der Agenda, doch wo genau und mit welcher Maßnahme Unternehmen tatsächlich effizienter werden können, ist häufig nicht sofort ersichtlich.

Ähnlich ging es auch Bühler Leybold Optics, einer Tochter des Schweizer Technologieunternehmens Bühler. Das Unternehmen, das in der Beschichtung von Gläsern und anderen Substraten mit optischen Dünnschichten tätig ist, geriet durch die Solarkrise in Deutschland unter Druck. „Wir suchten nach Wegen, operativ effizienter zu arbeiten und damit den Kapitaleinsatz zu minimieren und profitabler zu werden“, berichtet der COO und vorherige CFO Domenic von Planta.

Viele CFOs, Treasurer und Controller tun sich schwer damit, die richtigen Stellschrauben zu finden, um das Working Capital zu verbessern. Denn sie stehen oft vor einem Spagat: So spricht zum Beispiel einiges dafür, den Lagerbestand zu senken, um das gebundene Kapital freizusetzen. Doch sinkt der Bestand zu drastisch, wird die Lieferfähigkeit beeinträchtigt. „Daher ist es wichtig, nicht mit Vermutungen, sondern mit Fakten zu arbeiten“, sagt Ralph Treitz, Geschäftsführer des Softwareherstellers Trufa. Ein Unternehmen benötigt Transparenz hinsichtlich der Hebelwirkung von Lagermengen und Lieferfähigkeiten – und zwar auf Ebene jedes einzelnen Materials beziehungsweise Artikels, um seinen Bestand optimal anpassen zu können.

Working Capital Optimierung: Die richtigen Stellschrauben finden

Bühler Leybold Optics hat sich schlussendlich für eine Software entschieden, die durch Big-Data-Analysen helfen soll, das Working Capital Management und die Profitabilität zu verbessern. Die Software analysiert riesige Mengen an Daten und zeigt Stellschrauben und Zusammenhänge auf. „Wir können genau sehen, welchen Einfluss es hat, wenn wir beispielsweise die Lieferperformance unserer Lieferanten um 10 Prozent optimieren oder ob wir unsere Kunden weiterhin rechtzeitig bedienen können, auch wenn wir das Inventar um 15 Prozent reduzieren“, erklärt COO Domenic von Planta. Diese Erkenntnisse seien hilfreich, um die richtigen Maßnahmen für die operative Optimierung zu finden und Kapital freizusetzen.

Wo die Herausforderungen und Fallstricke bei der Einführung liegen, welche weiteren Erfahrungen der COO mit der Software gemacht und was er konkret beschlossen hat, um sein Working Capital zu verbessern, berichtet er ausführlich in einem FINANCE-Webinar. Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de

Info

Das Webinar „Working Capital Optimierung – Neue Möglichkeiten durch Big Data Analytics“ findet am 1. Dezember 2015 von 15 bis 16 Uhr statt. Die Referenten sind Domenic von Planta, COO von Bühler Leybold Optics, sowie Ralph Treitz, Gründer des Softwareunternehmens Trufa.

Alle weiteren Informationen zu Anmeldung und inhaltlichen Schwerpunkten des kostenlosen Webinars finden Sie hier.

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Julia Schmitt ist Chef vom Dienst bei FINANCE-Online und Moderatorin bei FINANCE-TV. Sie betreut die Themenschwerpunkte Wirtschaftsprüfung, Controlling und Bilanzierung. Julia Schmitt hat einen Abschluss in Volkswirtschaftslehre und Publizistik und arbeitete während ihres Studiums unter anderem in der Online-Redaktion der ZDF heute.de-Nachrichten.

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