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Warum nur wenig Cash in der Lufthansa-Flotte steckt

Geparkt: Wegen der Coronakrise hat die Lufthansa einen Teil der Flotte vorübergehend stillgelegt.
Lufthansa

Diese Nachricht ließ aufhorchen: Vor einigen Tagen teilte die Lufthansa mit, sie habe im zweiten Halbjahr 2020 rund 500 Millionen Euro dadurch aufgenommen, dass sie Flugzeuge als Sicherheiten bei acht Finanzierungen eingesetzt hat. Konkret ging es um fünf Airbus A350 sowie drei Flugzeuge aus der A320-Familie, die über „Sale and Lease Back“-Finanzierungen, besicherte Kredite und besicherte Schuldscheine zu Cash gemacht wurden.

Mit diesen Transaktionen befindet sich die Lufthansa in guter Gesellschaft. Für viele Airlines waren solche Sale and Lease Backs im vergangenen Jahr eine unerwartete Liquiditätsquelle und eine Erklärung dafür, warum die Auslieferung neuer Flugzeuge insbesondere bei Airbus schon im Sommer schnell wieder an Schwung gewann.

Auch für die Lufthansa ist das Einsetzen ihrer Flugzeuge als Sicherheiten nicht neu. Schon vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hat die Airline immer wieder Flugzeugfinanzierungen zur Liquiditätsbeschaffung genutzt. Doch für den seit Jahresbeginn amtierenden CFORemco Steenbergen könnte das Instrument an Bedeutung gewinnen, da der Konzern mit dem staatlichen Rettungspaket über 9 Milliarden Euro einen immensen Schuldenberg vor sicher her schiebt, der refinanziert werden will.

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