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Hans-Jürgen Wiecha, Senvion SA

Hans-Jürgen Wiecha

Senvion SA

Unternehmen:
Senvion SA
Ressort:
Finanzen
Position:
CFO ab Februar 2019
Ausbildung:
Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Siegen, Abschluss als Diplom-Kaufmann
Geburtstag:
04.04.1962
Familie:
Verheiratet, vier Kinder
Ehrenamt:
Keine Angaben
Hobbies:
Kulturreisen, Sport, klassische Musik
Karriere:

Seine berufliche Karriere startet Wiecha 1989 als Prüfungsleiter und Steuerassistent bei PricewaterhouseCoopers. 1993 wechselt er zu Veba Öl, wo er sieben Jahre lang in verantwortlichen Positionen im Finanzbereich arbeitet, unter anderem als Bereichsleiter Bilanzen & Rechnungswesen und später als Bereichsleiter Controlling & Accounting.

2000 wechselt Wiecha als Director Corporate Finance zu Gerresheimer, wo er für Treasury, Rechnungswesen und Steuern zuständig ist. 2004 ernennt ihn das Unternehmen zum Generalbevollmächtigten, er übernimmt zusätzlich die Zuständigkeit für den M&A-Bereich. Von Januar 2005 an ist Wiecha CFO bei Gerresheimer. Im Februar 2013 wechselt er zum deutsch-schweizerischen Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach. Nach dem Abgang von CEO Johannes Nonn ist er von Ende Dezember 2013 bis April 2014 "CEO ad interim". Von März 2015 bis Juni 2017 ist Wiecha CFO beim Baustoffkonzern Xella. Im Januar 2019 beruft der Windturbinenbauer Senvion Wiecha zum neuen Finanzchef.

Karriere-Highlights:

1) Beim Verpackungshersteller Gerresheimer arbeitet Wiecha lange unter PE-Investoren. Im Jahr 2000 steigen Investcorp und J.P.Morgan bei dem Unternehmen ein, 2004 geht Gerresheimer an Blackstone. Unter Wiechas Mitwirkung wird Gerresheimer konsequent auf Kunden aus der Pharmaindustrie ausgerichtet und ergänzt das Angebotsportfolio um Kunststoffprodukte. Wiecha verantwortet Akquisitionen unter anderem in China, Brasilien und Indien. Ein Höhepunkt in Wiechas CFO-Karriere ist der Börsengang 2007. Die Finanzierung mit anfänglich hohem Leverage kann der CFO nach dem IPO auf ein günstigeres Niveau zurückfahren.

2) Im Frühjahr 2013 verhandelt Wiecha direkt nach seinem Wechsel zu Schmolz+Bickenbach mit den Banken erfolgreich über Anpassungen der Kreditverträge und Covenants. Gute Kontakte zu verschiedenen Banken noch aus Gerresheimer-Zeiten helfen bei den Verhandlungen. Im Oktober 2013 sammelt Schmolz+Bickenbach 438 Millionen Schweizer Franken über eine Kapitalerhöhung ein. Damit erhöht sich der Spielraum für eine Senkung der Kapitalkosten und die operative Neuausrichtung.