Karlie: Restrukturierungsfall zwischen Mini-Bond und Private Equity

Zu schnelles Wachstum und eine verfehlte Post-Merger-Integration machten den Heimtierbedarfshändler Karlie für den Private-Equity-Investor Perusa zu einem Albtraum. 

Der deutsch-belgische Händler und Produzent für Heimtierbedarf Karlie Flamingo ist insolvent. Für den langjährigen Karlie-Eigentümer Perusa ist das ein Ende mit Schrecken, das allerdings nicht unerwartet kam.

PE-Investor Perusa und das Desaster mit Karlie

Für den Private-Equity-Investor Perusa ist die Karlie-Insolvenz ein herber Schlag: Die ambitionierte Buy-and-Build-Strategie ist in sich zusammengefallen. Wie konnte es dazu kommen?

Ist die Karlie Tochter Karlie Flamingo insolvent oder nicht? Eine Pleite wäre für Karlie fatal.

Karlie-Krise spitzt sich wieder zu

Der Mini-Bond-Emittent Karlie gerät wieder unter Druck: Ein Manager hat für die belgische Tochter Insolvenz beantragt. Karlie hält das für voreilig. Die Folgen einer Pleite wären fatal.

Karlie will nach den gescheiterten Investorengesprächen seine Mittelstandsanleihe verlängern und sich damit mehr zeit kaufen.

Karlie will Anleihe verlängern und aus Free Cashflow zurückzahlen

Karlie ist unter Druck. Jetzt plant der Tierbedarfshändler, seine Anleihe zu verlängern und dann aus dem Free Cashflow zurückzuzahlen. Wird das neue Management liefern?

Wegen bei Karlie Flamingo zum Jahresende 2015 ausgelaufener Kredite befand sich das Unternehmen mit den Banken in einem Schwebezustand. Jetzt wurde ein neues Kreditpaket geschnürt und der Eigentümer Perusa schießt frisches Eigenkapital nach. Die Probleme sind damit jedoch nicht gelöst.

Karlie: Perusa schießt frisches Eigenkapital nach

Frisches Eigenkapital durch den PE-Investor Perusa und ein neues Kreditpaket: Karlie entgeht vorerst der drohenden Pleite. Gerettet ist das Unternehmen damit aber noch nicht, denn an einem wichtigen Punkt ist das Management gescheitert.

Karlie liefert dem Münchner PE-Investor Perusa derzeit wenig Grund zur Freude, denn Covenants wurden gebrochen, Kredite nicht bezahlt und das Eigenkapital ist fast aufgebraucht.

PE-Investor Perusa droht Karlie zu verlieren

Der Onlinehändler Karlie bereitet Perusa Kopfzerbrechen: Das Eigenkapital ist fast aufgebraucht, die Anleihe eingebrochen, und fällige Bankkredite konnten nicht zurückgezahlt werden. Während Perusa die Hände gebunden sind, sitzen die Banken am längeren Hebel.

Der Markt zweifelt am Karlie-Bond. Doch PE-Investor Perusa, selbst Großinvestor der Mittelstandsanleihe, hat einiges zu verlieren.

Karlie: Der Markt zweifelt am Mini-Bond

Seitdem das Unternehmen erneut das Management getauscht hat, fällt der Kurs der Mittelstandsanleihe des Haustierbedarfshändlers Karlie immer weiter in die Tiefe. Dass die neu an Bord gekommenen Restrukturierer für den PE-Investor Perusa den Turnaround durchboxen können, bezweifelt der Markt.