Fortlane Partners stellt gleich drei neue Berater vor. Das Beratungshaus verstärkt sich mit Boris Herzog, Jerome Honerkamp und Gerrit Buschhorn in den Bereichen Private Equity, Commercial Excellence, Consumer Goods und Retail sowie Technology Transformation. Die drei Neuzugänge sind am 1. September in ihre neue Rolle gestartet.
Boris Herzog wird Managing Director bei Fortlane Partners
Boris Herzog stößt als Managing Director zu Fortlane Partners und bringt Erfahrung in Commercial Due Diligence, Value Creation sowie transaktionsbezogener Strategieberatung mit. Sein Sektorfokus liegt auf Digital Infrastructure, IT und B2B-Technologiedienstleistungen.
Bei Fortlane Partners soll Herzog die Private-Equity-Praxis weiter ausbauen und Investoren sowie Portfoliounternehmen dabei unterstützen, Wachstumschancen zu identifizieren, die strategische Positionierung zu schärfen und Investitionsthesen in messbare Performance-Verbesserungen zu übersetzen. Zuvor war er für das Beratungshaus Rautenberg & Company tätig.
Jerome Honerkamp stärkt Commercial Excellence
Jerome Honerkamp verstärkt das Münchner Büro als Principal mit Fokus auf Commercial Excellence und die Sektoren Consumer Goods und Retail. Der Strategieberater bringt Know-how in Pricing und Revenue Growth Management, Sales Excellence sowie daten- und KI-gestützter kommerzieller Transformation mit.
In seiner neuen Rolle soll Honerkamp sowohl Corporate Clients als auch Private-Equity-Investoren und deren Portfoliounternehmen über den gesamten Transaktions- und Transformationslebenszyklus hinweg begleiten. Honerkamp leitete zuvor für fast drei Jahre die Bereiche Konsumgüter und Handel bei Dr. Wieselhuber & Partner. Außerdem war er der Marketing Transformation Offering Lead bei der Beratung.
Gerrit Buschhorn startet als Principal bei Fortlane Partners
Gerrit Buschhorn komplettiert das Trio und tritt ebenfalls als Principal im Münchner Büro ein. Er bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in technologiegetriebener Transformation, Strategie und Value Creation mit, sowohl aus der Beratung als auch aus der Industrie.
Zuletzt verantwortete er eine Senior-Leadership-Position bei Alix Partners, in der er Klienten aus den Bereichen Software, Financial Services und Private Equity bei komplexen globalen Transformationsprogrammen beriet. Bei Fortlane Partners soll Buschhorn Technologieplattformen und operative Modelle im Transaktions- und Transformationskontext bewerten sowie Wertsteigerungsinitiativen in enger Zusammenarbeit mit Investoren und Management-Teams vorantreiben.
Von Goetzpartners zu Fortlane Partners
Die drei Neuzugänge stärken das Beratungshaus damit in seinen Kernbereichen Strategie & Transformation, Commercial Due Diligence und Corporate Finance, auf die sich das Unternehmen nach der Umbenennung in Fortlane Partners konzentrieren wollte. Fortlane Partners war im Januar 2025 aus Goetzpartners hervorgegangen, nachdem ein Team um Axel Meythaler, Gerrit Schütte und Christian Wältermann im Oktober 2024 ein Management Buy-out initiiert hatte. Hintergrund war die Inhaftierung der Goetzpartners-Gründer Stephan Goetz und Stefan Sanktjohanser im Zuge von Ermittlungen wegen mutmaßlichen Millionenbetrugs rund um die Textilfirma Sympatex.
Während Fortlane Partners nun personell weiter wächst, läuft gegen den ausgeschiedenen Gründer Stephan Goetz seit September 2026 ein zweiter Strafprozess vor dem Landgericht München I. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem Betrug in mehr als 270 Fällen vor, der Schaden wird auf rund 1,2 Millionen Euro beziffert. Ein erstes Verfahren zum Sympatex-Anleiheschnitt hatte im Oktober 2025 mit Bewährungs- und Geldstrafen geendet und ist seit Frühjahr 2026 rechtskräftig.
Frederic Haupt ist Redakteur bei FINANCE und betreut schwerpunktmäßig die Themen Private-Equity und M&A. Er hat Journalismus und Unternehmenskommunikation an der Media University (ehemals HMKW) studiert. Nach dem Studium hat er sein Volontariat bei F.A.Z. Business Media absolviert und dabei neben FINANCE für weitere Publikationen des Verlags gearbeitet, unter anderem für die Personalwirtschaft und das Wir-Magazin.
