Christian Wagner wechselt nach rund elf Jahren bei Nomura zu Morgan Stanley. Bei der US-Investmentbank verantwortet er das Geschäft mit Finanzinvestoren in Deutschland.

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01.10.19
Banking & Berater

Morgan Stanley holt Christian Wagner für PE-Geschäft

Der langjährige Nomura-Banker Christian Wagner leitet künftig bei Morgan Stanley das Geschäft mit Finanzinvestoren in Deutschland. Mit ihm schließt die US-Bank eine Lücke: Im Frühjahr hatte sie ihren damaligen PE-Chef an Barclays verloren.

Christian Wagner hat bei der US-Investmentbank Morgan Stanley angeheuert: Der 43-Jährige verantwortet vom heutigen Dienstag an als Managing Director das Geschäft mit Finanzinvestoren in Deutschland und Österreich. Er arbeitet im Team von Jens Maurer und Johann von Wersebe, die gemeinsam das Investmentbanking der US-Bank in der Region leiten.

Wagner wechselt von Nomura zu Morgan Stanley

Wagner startete seine Banking-Karriere im Jahr 2000 bei der Investmentbank Lehman Brothers, wo er bis 2008 als Vice President arbeitete. Seit Herbst 2008 war er als Executive Director für die japanische Nomura Bank in Deutschland tätig. Dort hat er von 2013 an das Geschäft mit Private-Equity-Gesellschaften mit aufgebaut.

Für Morgan Stanley schließt sich mit der Verpflichtung Wagners eine Lücke. Der vormalige Leiter des Private-Equity-Geschäfts im deutschsprachigen Raum, Kabir Chhatwani, war im Frühjahr von Morgan Stanley zu Barclays gewechselt. Chhatwani hatte insgesamt 13 Jahre lang für die US-Bank gearbeitet.

Morgan Stanley holt Fimpel für Corporate-Geschäft

Auch für das Geschäft mit großen Corporate-Kunden in Deutschland hat Morgan Stanley sich kürzlich Verstärkung geholt. Im August kam Markus Fimpel als Managing Director an Bord. Der 42-Jährige war seit 2012 bereits in den USA für die Bank tätig, wo er Industriekonzerne in Nordamerika betreute. Seit August arbeitet er von Frankfurt aus und ist für Industrieunternehmen in Deutschland und Europa zuständig.

Das Frankfurter Morgan-Stanley-Team arbeitet seit Anfang September aus neuen Räumen im Omniturm – und hat dort offenbar noch Platz für weitere Verstärkungen. Wie die Bank mitteilte, seien rund 350 Kollegen in die Räume eingezogen, das Büro biete insgesamt Platz für rund 600 Mitarbeiter.

sabine.reifenberger[at]finance-magazin.de