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Der riskante Aufstieg vom CFO zum CEO

Bayer, Telekom, Fresenius: Bei zahlreichen Dax-Konzernen haben die CFOs es an die Spitze geschafft. Warum und worauf kommt es als guter CEO an?
FlamingoImages/iStock/Getty Images

35 Prozent – um so viel hat der Kurs der Aktie des Bayer-Konzerns binnen eines Jahres nachgegeben. Angesichts der milliardenschweren Klagen gegen die vermeintlichen Nebenwirkungen des Pflanzenschutzmittels Glyphosat, das Bayer über den Monsanto-Zukauf erworben hat, kein Wunder.

Vorstandschef Werner Baumann gilt als angezählt. Er, der in der Monsanto-Übernahmeschlacht nahezu übermenschliche Kämpferqualitäten bewies, wurde auf der Hauptversammlung nicht entlastet und muss derzeit die größte Bewährungsprobe seiner Karriere bestehen. Vor gut drei Jahren übernahm er den CEO-Posten, zuvor fungierte er zwischen 2010 und 2014 als Bayer-CFO. Seither blicken alle auf ihn, nicht nur wegen Monsanto.

„Mit der neuen Rolle verändert sich die Sichtbarkeit deutlich", sagt Baumann gegenüber FINANCE. „Ein CEO hat neben der internen Sichtbarkeit auch eine deutlich breitere Außenwirkung." Unternehmen und Führung würden "heutzutage sehr stark mit der Person des CEOs" in Verbindung gebracht. „Das war für mich zunächst eine neue Erfahrung", ergänzt Baumann.

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