IMAP

12.07.16
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IMAP-Partner Michael Rieder gestorben

Michael Rieder, Partner des M&A-Verbunds IMAP, ist unerwartet an einer aggressiven Leukämieerkrankung gestorben. Er war seit der Gründung des Mannheimer M&A-Beraters mit an Bord.

Michael Rieder, Partner bei der Mannheimer M&A-Beratung IMAP M&A Consultants, ist tot. Wie der Vorstand des Netzwerks mitgeteilt hat, ist Rieder vor wenigen Tagen im Alter von 52 Jahren gestorben. Nur zwei Tage vorher hatten Ärzte bei ihm eine sehr aggressive Leukämieerkrankung disgnostiziert. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Rieder war vom ersten Tag der Unternehmensgründung vor 19 Jahren an Bord von IMAP und seit zehn Jahren Partner der M&A-Beratung. Innerhalb des weltweiten IMAP-Netzwerks leitete er das Sektorteam für die Energie- und Chemieindustrie und hat diverse M&A-Projekte unter anderem im deutschen Mittelstand betreut. Zuletzt beispielsweise beriet er federführend beim Verkauf des Luftfahrtzulieferer Comtronic an die französische Mafelec.

Branche der M&A-Berater im Umbruch

Die Branche der M&A-Berater ist momentan stark im Umbruch. Beratungshäuser wie Altium fusionieren mit internationalen Beratungen, andere wie Mummert & Company werden verkauft.  

Auch die M&A-Berater bei IMAP haben sich zuletzt neu sortiert, der Verbund musste unter anderem den Austritt der paneuropäischen M&A-Beratung Clearwater verkraften. Im Interview mit FINANCE bekräftigen die IMAP-Vorstände allerdings erst gestern, dass sie ihr Unternehmen nicht verkaufen wollen.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de