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Jenoptiks nächster Schlag am M&A-Markt

Jenoptik hat am M&A-Markt zugeschlagen und kauft Teile von Berliner Glas. Foto: Rainer Wächter/Jenoptik AG
Jenoptik hat am M&A-Markt zugeschlagen und kauft Teile von Berliner Glas. Foto: Rainer Wächter/Jenoptik AG

Jenoptik mutet sich eine hohe Schlagzahl am M&A-Markt zu. Nachdem sich das Hightech-Unternehmen aus der thüringischen Universitätsstadt Jena fast 20 Jahre lang nur an kleine Zukäufe gewagt hatte, geht es jetzt Schlag auf Schlag. Auf die 220 Millionen Euro schwere Akquisition von Trioptics im Juli vergangenen Jahres folgt nun der Kauf eines wesentlichen Teils des Photonik-Spezialisten Berliner Glas („Berliner Glas Medical“)inklusive dessen Schwesterfirma Swiss Optic.

Der Kaufpreis für diesen Deal liegt sogar bei 300 Millionen Euro. Wie groß das für die Jenaer Hightech-Schmiede ist, zeigt einen Blick auf den Konzernumsatz: Dieser liegt bei rund 800 Millionen Euro pro Jahr.

Berliner Glas wurde erst vergangenes Jahr aufgekauft

Berliner Glas wurde erst im vergangenen Jahr von dem niederländischen ASML-Konzern übernommen, einem der größten Ausrüster der weltweiten Chipindustrie. Es war aber klar, dass nur eine Hälfte des Mittelständlers für ASML von strategischer Bedeutung ist, und so wurde schon damals spekuliert, dass sich Jenoptik die andere Hälfte einverleiben könnte.

Man darf davon ausgehen, dass Jenoptik sich auf diese Übernahme schon vorbereitete, als Finanzchef Hans-Dieter Schumacher im Frühjahr die hohe Nachfrage nutzte, um das Emissionsvolumen eines geplanten ESG-linked Schuldscheins von 200 auf 400 Millionen Euro zu verdoppeln.

Diese Finanzierungstransaktion versetzte Jenoptik erst in die Lage, bei Berliner Glas tatsächlich zum Zug kommen zu können. Jetzt rollt der Stein. Finanzierung, Bewertung, Synergien, weitere M&A-Strategie: Gleich in mehreren Dimensionen ist die jüngste Transaktion für Jenoptik wegweisend.

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