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M&A-Deals: Bertelsmann, Centrotec, Papierfabrik Maxau 

Weder die Fernsehsender TF1 und M6 noch die beiden Callcenter-Betreiber Majorel und Sitel fusionieren miteinander – eine Schlappe für den jeweils mitbeteiligten Bertelsmann-Konzern. Foto: BrAt82 – stock.adobe.com
Weder die Fernsehsender TF1 und M6 noch die beiden Callcenter-Betreiber Majorel und Sitel fusionieren miteinander – eine Schlappe für den jeweils mitbeteiligten Bertelsmann-Konzern. Foto: BrAt82 – stock.adobe.com

RTL und Bouygues stoppen Fusion von TF1 und M6… 

Gleich zwei geplante M&A-Deals aus dem Hause Bertelsmann wurden in den vergangenen Tagen abgeblasen. Ende vergangener Woche stoppten die Bertelsmann-Tochter RTL und der französische Mischkonzern Bouygues die Fusion der beiden französischen privaten Fernsehgruppen TF1 und M6, die beide Sender im Mai 2021 bekanntgegeben hatten. Der Grund für die Entscheidung: Damit die französische Kartellbehörde den Deal genehmigt hätte, hätten RTL und Bouygues jeweils „mindestens“ beide TV-Sender aus ihren Konzernstrukturen herauslösen müssen.  

Ob der Merger dann noch die erhofften Synergien gebracht hätte, ist unklar. Sowohl RTL als auch Bouygues sind daher zu dem Schluss gekommen, dass der geplante Zusammenschluss keine strategische Rationale mehr hat. Die Entscheidung hat auch Signalwirkung für den deutschen Fernsehmarkt: Es wurde immer wieder spekuliert, die beiden Größen RTL und ProSiebenSat.1 könnten sich zusammenschließen, sollte der TF1/M6-Merger in Frankreich, der ähnlich groß gewesen wäre und daher als eine Art Blaupause galt, von den Behörden durchgewunken werden.  

Damit dürfte ein klassischer Merger von RTL und ProSiebenSat.1 aller Voraussicht nach vom Tisch sein – obwohl einiges dafür sprechen würde. RTL hat schon neue Pläne für M6: Das Unternehmen werde mit Interessensbekundungen für die Sendertochter überschwemmt, zitiert das „Handelsblatt“ Vorstandschef Thomas Rabe. Deshalb teste RTL nun den Markt. Als potentielle Interessenten werden dem Bericht zufolge der französische Medienkonzern Vivendi sowie die italienische Medienholding MFE gehandelt, die bereits bei ProSiebenSat.1 engagiert ist.

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