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Finanzinvestor Aurelius schlägt bei McKesson zu

Private-Equity-Investor Aurelius übernimmt das britische Geschäfts des US-Gesundheitskonzerns McKesson. Foto: svetlichniy_igor/stock.adobe.com

Nur ein paar Monate sind vergangen, seit Aurelius angekündigt hat, mit einem neuen Fonds klassischen Mittelstandsfonds Konkurrenz machen zu wollen. Nun schlägt der bekannte Turnaround-Investor in der Gesundheitsbranche zu und hat den größten Deal seiner bisherigen Unternehmensgeschichte an Land gezogen: In einem Carve-out kauft Aurelius die britische Tochter des US-Gesundheitskonzerns McKesson, wie der Investor am Montag Nachmittag mitteilte. Der Transaktion liegt eine Bewertung von 477 Millionen Pfund zugrunde. Dies entspricht etwa 563 Millionen Euro.

Aurelius wurde bei dem Deal von PwC und FRP (Financial), Rothschild & Co. (Corporate Finance), Interpath (Tax), Mayer Brown und DLA (Legal), Kearney (IT), Cardano (Pensions) und Mansfield (Commercial) beraten. Das Closing sei vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen für das erste Quartal 2022 geplant, heißt es weiter.

Das Geld für den Kauf kommt aus der neu aufgelegten Co-Investmentstruktur von Aurelius, wobei 70 Prozent der Summe aus dem Aurelius European Fund IV stammen und die übrigen 30 Prozent der börsennotierte Turnaround-Arm Aurelius Equity Opportunities kaufen und kontrollieren wird. „Diese wichtige Transaktion bestätigt die strategische Entscheidung zur Gründung des Aurelius European Opportunities Fund IV“, betont Gründungspartner Dirk Markus. Mit dem Deal treibt der Private-Equity-Investor seine neue Strategie Richtung Midcap-Investor kräftig voran.

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